Lieferengpässe

Acht Wirkstoffe auf Hochrisiko-Liste

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Berlin -

Beim zweiten Treffen haben sich die Teilnehmer des Jour fixe zu Lieferengpässen auf die angekündigte Wirkstoffliste verständigt. Diese wurde jetzt – drei Monate nach dem Treffen – intern verschickt und muss noch abgestimmt werden. Acht Wirkstoffe gelten danach als besonders problematisch. Ende Mai soll es das dritte Treffen geben. Dann soll die Liste abgesegnet und über die Folgen für den Nachweis der Lieferunfähigkeit gesprochen werden.

Neben dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) sind zum Jour fixe das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als Bundesoberbehörden sowie die Fachkreise eingeladen: Hersteller, Großhändler und Apotheker. Die Federführung im Auftrag des BMG hat das BfArM übernommen.

Beim Treffen Anfang Dezember wurde die Wirkstofflisten vorbereitet: Es wird drei Listen geben. Liste 1 ist die umfangreichste Aufzählung. Dort sind alle „versorgungsrelevanten Wirkstoffe“ und „essentiellen Arzneimittel“ verzeichnet.

Liste 2 umfasst alle „relevanten Wirkstoffe“ mit „erheblichem Versorgungsrisiko“. Hier werden Wirkstoffe geführt, deren Lieferfähigkeit gefährdet ist und die einer behördlichen Kontrolle unterliegen sollen. Auf diese Liste finden sich etwas mehr als 100 Wirkstoffe.

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