EU-Verbände

Whitepaper gegen Lieferengpässe APOTHEKE ADHOC, 02.02.2017 14:28 Uhr

Berlin - Mit freiwilligen Listen ist Lieferengpässen nicht beizukommen, sind sich Branchenvertreter einig. Da das Problem globaler Natur ist, haben sich die Verbände auf EU-Ebene zusammengesetzt und ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet. Fazit: Der Markt muss transparenter werden.

Lieferengpässe hätten viele Ursachen; ohne eine möglichst offene Kommunikation ließen sich die negativen Folgen für die Versorgung der Patienten nicht abmildern, schreiben die Pharmaverbände EFPIA (Originale), MfE (Generika) und AESGP (OTC), der Verband der Parallelhändler EAEPC, der Großhandelsverband GIRP sowie die Apothekerverbände PGEU (Offizin), EAHP (Krankenhaus) und EIPG (Industrie).

Aufgrund der unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen müssten Maßnahmen gegen Lieferengpässe auch künftig auf nationaler Ebene umgesetzt werden. Allerdings müsse ein grenzenloser Austausch möglich sein, um die Probleme frühzeitig erkennen sowie aus- und bewerten zu können und Maßnahmen einleiten zu können.

Beim Umgang mit Engpässen müsse dieselbe „Geisteshaltung“ herrschen wie bei der Meldung von Nebenwirkungen und Risiken. Nur so sei eine kontinuierliche Überwachung durch alle Beteiligten möglich. Zunächst soll der Begriff des Lieferengpasses einheitlich definiert werden, danach soll ein Standardformat implementiert werden.
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