Alle 11 Minuten wickelt Spahn einen Deal ab

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Jens Spahn und die Presse

Berlin - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt seine Ankündigung schneller als gewohnt in die Tat um und macht sich selbst zur Kontaktbörse. Auf Spahnship.de können Interessierte Angebote zu Corona-Tests, Impfstoffen und FFP2-Masken austauschen. Geld verdienen will er damit nicht.

Eigentlich war ihm das in der Bundespressekonferenz nur so rausgerutscht. Dass er sich gerne zur „Kontaktbörse“ machen würde, wenn die Länder und Kommunen Schnelltests benötigten. Aber dann verselbstständigte sich die Idee irgendwie und Spahn startete durch: Schon wenige Stunden später ging „Spahnship“ online. Wer Schnelltests benötigt, findet hier schnell und unkompliziert den richtigen Partner.

Die aufgeschlossene Drogeriekette will die einsame Kommune überzeugen und findet hier ebenso Mitspieler wie die kleine Landapotheke, die in der Dorfschule testen möchte. Durchschnittlich alle 11 Minuten wird ein Deal abgewickelt. Worauf Spahn Wert legt: Er verdient keinen Cent an der Plattform, jede Anbahnung geschieht provisionsfrei. „Gerade in der Krise ist es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes auf die Integrität der politisch Verantwortlichen verlassen können.“

Andererseits sind Diskretion und Vertrauen natürlich elementare Bestandteile von Spahnship: Wer mit wem zu was zusammenkommt, bleibt in der Privat- und Intimsphäre der glücklichen Paare – dafür hat sich das Ministerium nicht zu interessieren.

Und natürlich wurde das Angebot sehr schnell ausgeweitet: Auf „Ministinder“ swiped man schnell durch die aktuellen FFP2-Angebote und sichert sich die attraktiven Deals. Elite-Spahn ist eher für längerfristige Großprojekte ausgelegt – zum Beispiel zur Impfstoffbeschaffung. In Planung befinden sich außerdem „Spahnstone“ und „Jeens“ für den nächsten Karriereschritt sowie „ImmoSpahn“ für Villensuchende.

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