dm will bundesweit testen | APOTHEKE ADHOC
Drogeriekette mit Testzentren

dm will bundesweit testen

, Uhr
dm-Chef Sebastian Warner kann sich vorstellen, bundesweit Testzentren zu eröffnen (mit Sozialminister Manfred Lucha).
Berlin -

Mit Testzelten auf Parkplätzen will die Drogeriekette dm im Kampf gegen Corona unterstützen. Los geht es in Baden-Württemberg, doch der Konzern will das Modell bundesweit ausrollen.

„Wir möchten unseren Teil bei der Bewältigung der Pandemie beitragen“, sagt Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. „Von unserer Seite aus können die Schnelltest-Center bundesweit eröffnet werden. Dies ist aber abhängig von der Zustimmung der Behörden vor Ort. Die Entscheidung mit den Schnelltest-Center in Baden-Württemberg zu beginnen, beruht auf der guten Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium und der Staatskanzlei.“

„Ihr Engagement kommt genau zur richtigen Zeit“, lobte der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Als stets sehr engangiertes Unternehmen setze dm damit ein Signal, dass sich auch die Privatwirtschaft aktiv beteiligen könne. Lucha verwies auch auf die Verträge mit Ärzten und Apotheken; jetzt habe man aber die Gelegenheit, weitere Anlaufstellen zu schaffen. Mit diesem neuen Baustein in der Pandemie-Bekämpfung werde „der Silberstreif am Horizont ein bisschen dicker“.

dm will den Bürgerinnen und Bürgern in sogenannten „dm-Schnelltest-Centern“, die an den Filialen angesiedelt sind, die von der Bundesregierung ab 8. März in Aussicht gestellten kostenfreien Schnelltests anbieten. Das Sozialministerium hat die Drogeriekette als Drittanbieter mit der Durchführung des Tests beauftragt, sodass dm nun über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gegenüber dem Bund abrechnen kann.

Die Testzentren sollen in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Stellen im Laufe des Monats sukzessive aufgebaut werden. Gestartet wird auf Freiflächen vor den rund 250 Filialen in Fachmarktlagen; insgesamt gibt es in Baden-Württemberg 340 und bundesweit 2040 dm-Märkte.

Interessierte sollen sich mindestens einmal pro Woche kostenfrei testen lassen können, wie es die Bundesregierung beabsichtigt. Um diesen Service anbieten zu können, werden sowohl dm-Mitarbeiter als auch medizinisches Fachpersonal und freiwillige Helfer geschult. Weitere Teststationen bedürfen der Genehmigung der Kommunen und Center-Betreiber

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Neuere Artikel zum Thema
Mehr aus Ressort
ZNS-Spezialist expandiert
Neuraxpharm geht in die Niederlande »
Streit um Arzneimittelname
Bronchostop ist nicht zu stoppen »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
GSK, Sanofi und Pfizer
Zantac-Klagen abgeschmettert»
Per Fragebogen zum Medikament
Online-Rezept von Amazon»
WHO vergibt neuen Namen
Mpox statt Monkeypox»
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen
RSV: Was gehört in die Hausapotheke?»
Erkältung, Grippe & Corona
Starke Schleimhäute, gute Abwehr»
Blähungen, Krämpfe und Völlegefühl
Wacholderöl: Linderung für Magen und Darm»
A-Ausgabe Dezember
90 Seconds of my life»
Das Kindermagazin der my life Familie
Platsch»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Schwangere sind nicht automatisch befreit
Retaxgefahr: Zuzahlung in der Schwangerschaft»
Mehrkosten, Belieferung & Heilung
Retaxgefahr: BG-Rezept»
Schlüsselrolle bei wichtigen Stoffwechselfunktionen
Hautvitamin B2: Vorstufe von Coenzymen»
Trockene Haut, Rötungen und Entzündungen
Handekzeme: Ursache, Symptome, Behandlung»