VISION.A

TV-Team bei Curacado-Apotheker Lothar Klein, 05.04.2018 15:08 Uhr

Berlin - Seit Apotheker Ralf König mit seiner Idee eines regionalen Versandhandels bei VISION.A einen Preis gewonnen hat, stößt sein Konzept Curacado auf immer größeres Interesse. Die Anfragen häufen sich. Jetzt wurde auch das bayerische Fernsehen auf die König's Apotheke in Nürnberg aufmerksam: Die Frankenschau berichtet heute ab 17.30 Uhr über seine Antwort auf Amazon.

Gestern war das TV-Team vor Ort in der Nürnberger Apotheke. Gezeigt wird König in seiner Offizin. Im Interview erläutert er seine Idee der regional ausgerichteten Lieferplattform Curacado, mit der König die Power möglichst vieler Apotheken bündeln und gegen die Übermacht von Amazon antreten will. Gezeigt wird König, wie er mit seinem Christiania-Lieferfahrrad Arzneimittel ausfährt. „Mein Vater hat schon vor 30 Jahren Arzneimittel ausgeliefert“, so König, der vier Apotheken im Nürnberger Raum in dritter Generation führt. „Unser Fehler ist, dass wir immer nur Arzneimitteldefekte ausgeliefert haben. Warum haben wir unsere Kunden nicht gefragt, was wir sonst noch nach Hause liefern dürfen?“

Am 25. Juli 2017 hat König als Konsequenz aus allen Überlegungen Curacado gegründet – sein Grundstein für einen bundesweiten, aber regional organisierten Versandhandel aus den Vor-Ort-Apotheken heraus. Abgeleitet hat König den Kunstnamen aus Curare für Heilen und Mercado für Markt.

„Ich war noch nie im Silicon Valley, ich weiß auch nicht, was ich dort soll“, sagt König, „aber ich weiß, was bei uns Apotheken zählt: Der Faktor Mensch ist unser großes Plus.“ Von Angstszenarien vor Amazon & Co. will er daher nichts wissen und hören. „Wir können mithalten, aber wir müssen aktiv werden.“ In ihren Betriebsabläufen seien die meisten Apotheken längst digitalisiert, auf der Höhe der Zeit, aber: „Nach außen, in Richtung unserer Kunden sind wir nicht digital unterwegs.“

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