Preissenkung

Aquipta: Hersteller vergisst Verlustausgleich

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Berlin -

Seit Anfang Juli telefoniert Steffen Reinholz dem Hersteller Abbvie hinterher. Der Filialleiter der Schloss-Apotheke in Berlin-Tegel will 55,70 Euro eintreiben, die ihm aus einer Preissenkung bei Aquipta (Atogepant) entstanden sind. Doch auf dem PSG-Formular fehlte das Migränemittel einfach.

Zum 1. Juli gab es bei Abbvie eine ganze Reihe an Preissenkungen. Auch bei Aquipta wurde der Preis nach unten angepasst, und zwar von 227,11 Euro auf 171,41 Euro. Doch während auf dem PSG-Formular diverse andere von der Anpassung betroffene Präparate wie Ganfort, Lumigan, Humira und Elahere zu finden waren, tauchte das Migränemittel nicht auf. Reinholz konnte die vorhandene Packung also nicht auf dem üblichen Weg zur Erstattung des Differenzbetrags anmelden.

Auf Nachfrage beim Hersteller hieß es, er könne sein Anliegen einfach formlos beim Großhandel einreichen. Doch dort wollte man davon nichts wissen: Ohne ausgefülltes Formular könne der Lagerwertverlustausgleich (LVA) nicht bearbeitet werden.

Seit sechs Wochen wartet der Apotheker aus Berlin nun auf eine Lösung. Die Frist zur Abgabe der Formulare ist längst abgelaufen. Immerhin: Auf Nachfrage von APOTHEKE ADHOC teilte eine Sprecherin mit, man schaue sich den spezifischen Fall gerne an; der Apotheker möge sich bitte nochmals an den Kundenservice wenden.

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