Neue Konditionen ab Freigabe

AEP: Skonto bei Dekadenzahlung

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Berlin -

„Ab nächster Woche können Sie mit Ihren Großhändlern wieder Skonti verhandeln“, so die Botschaft von Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) beim Deutschen Apothekertag (DAT). Während die Platzhirsche sich bislang bedeckt halten, hat AEP sein neues Konditionenmodell bereits in der Schublade.

„AEP – auch ohne Skonto besser, mit Skonto umso mehr!“ Unter diesem Motto hat der Großhändler aus Alzenau seinen Kundinnen und Kunden bereits eine neue Rahmenvereinbarung vorgelegt. In Vorbereitung auf die geplante Wiedereinführung des Skontos sollen die Apotheken zusätzliche wirtschaftliche Vorteile erzielen können.

Höhe des Skontos folgt

Konkret bietet AEP ein Skonto bei der Dekadenzahlung an, keinen Nachlass gibt es bei Zahlung zum 15. oder zum 10./20. des Folgemonats. Die genaue Höhe soll den Kundinnen und Kunden in Kürze verraten werden: „Sobald der Skonto wieder erlaubt sein wird, senden wir Ihnen eine ergänzende Rahmenvereinbarung zu, in der die Höhe des Skontos ersichtlich ist.“ Voraussetzung ist die pünktliche Zahlung, der Abzug gilt für alle Rx-Produkte bis zur Hochpreisgrenze, inklusive Betäubungsmittel und Kühlware.

Die Sammelrechnung wurde bereits umgestellt, sodass laut AEP die technischen Voraussetzungen für die Wiedereinführung des Skontos vorbereitet sind. Auf der Dekadenrechnung errechnet AEP die Skontodifferenz für die in der betreffenden Periode bezogenen Rx-Artikel bis zur Hochpreisgrenze und weist diese gesondert aus.

Der Rabatt liegt unverändert bei 3,05 Prozent, bei Minderspannenartikeln steigt er auf 2,5 Prozent. Hochpreiser werden pauschal mit 35 Euro vergütet.

Wichtig: In den Listen und Angeboten im jeweiligen Warenwirtschaftssystem werden Endpreise für Rx-Artikel angezeigt, die sowohl den allgemein angekündigten Rabatt als auch das vereinbarte Skonto enthalten. Apotheken ohne Skonto zahlen also einen höheren Preis, als er für den Fall des kürzestmöglichen Zahlungsziels angegeben ist.

Höhere Kosten

Parallel werden allerdings auch einzelne Gebührenpositionen „moderat“ angepasst. Hintergrund sind laut AEP die gestiegenen Logistik- und Distributionskosten. „Dabei handeln wir mit Augenmaß.“ So bleibe beispielsweise der Logistikbeitrag für Betäubungsmittel und kühlpflichtige Arzneimittel auch weiterhin tagesbezogen anstatt packungsbezogen. Die Höhe der einzelnen Gebühren hängt von der Packungsmenge ab; die Schwellen wurden hier laut AEP verbessert auf unter 500, über 500 und über 2000 Stück. Der Servicebeitrag ist dagegen in allen drei Liefermodellen derselbe.

„Mit diesen Modifikationen entwickeln wir unser Konditionenmodell konsequent weiter – für mehr wirtschaftlichen Nutzen, mehr Transparenz und eine langfristig faire Partnerschaft“, so AEP. Grundsätzlich bleibe man fair und transparent – „ohne komplizierte Ausschlüsse, ohne versteckte Einschränkungen“. Alle Konditionen seien einfach, nachvollziehbar und verlässlich. Und: „Alle Anpassungen wirken sich unmittelbar zu Ihrem Vorteil aus.“

Zurück zur AEP-DNA

„Wir bei AEP haben genauso auf die Wiedereinführung des Skontos gewartet wie die Apotheken“, sagt Geschäftsführerin Heike Brockmann. „Seit September profitieren unsere Kunden bereits von einer deutlich aufgewerteten Konditionsvereinbarung.“ Gleichzeitig habe man in Vorbereitung auf das Skonto die technischen Voraussetzungen für die Sammelrechnung geschaffen.

„Mit der Wiedereinführung des Skontos und unserem fairen und transparenten Konditionenmodell bleiben wir unserer AEP-DNA treu. Die AEP-Konditionen bleiben, wie gewohnt, planbar und nachvollziehbar. Denn wir wissen: Die Wirtschaftlichkeit der inhabergeführten Apotheke ist der größte Treiber für deren Zukunftssicherung.“

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