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Software für Pflegehilfsmittel APOTHEKE ADHOC, 09.04.2018 13:59 Uhr

Berlin - Versorgen Apotheken ihre Kunden mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, müssen Genehmigungen eingeholt und die Lieferung dokumentiert werden. Um diese Prozesse in der Apotheke zu vereinfachen, hat das Rechenzentrum NARZ/AVN für die Software Apokompass das Tool Pflegehimidigital entwickelt. Das Konzept wurde bei VISION.A mit dem BIZ.VISION AWARD Bronze für wegweisende Business-Lösungen ausgezeichnet.

Etwa 90 Prozent der rund 3000 NARZ-Kunden verwenden nach Unternehmensangaben auch die Software Apokompass. Der dort hinterlegte Kundenstamm kann in Pflegehimidigital übernommen werden. Dort können dann die Genehmigungsanträge zur Kostenübernahme und die Erklärungen zum Erhalt der Pflegehilfsmittel zur Abrechnung verwaltet werden. Apotheken müssen sich vorab einmalig die Datenschutzbestimmungen bestätigen lassen.

Wenn die hinterlegten Daten des Kunden inklusive seiner Pflegeversichertennummer stimmen, kann für diesen Kunden sofort die Anlage 4 (Genehmigung) erstellt werden. Die Apotheke kann dann nach und nach die Verwaltungsseite der Anträge füllen. Ein fertiger Antrag kann sofort ausgedruckt und zur Genehmigung an die Pflegekasse geschickt werden. Bei positivem Bescheid werden das Genehmigungsdatum und die entsprechenden Artikel hinterlegt werden.

Auch bei der Abgabe und Abrechnung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch müssen Apotheken einiges beachten. In der bei Pflegehimidigital hinterlegten Anlage 2 können dann Lieferdatum und die gelieferten Mengen eingetragen werden. Speichern, drucken, fertig. Der Versicherte muss den Erhalt nur noch auf dem Formular bestätigen.

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