Gehaltstarifvertrag

Bald mehr Geld für PTA? Carolin Bauer, 25.05.2018 07:59 Uhr

Berlin - Die Apothekengewerkschaft Adexa bereitet sich auf Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern vor. Der aktuelle Gehaltstarifvertrag sei rechtzeitig gekündigt worden, sagt Adexa-Vorsitzender Andreas May. Beim Arbeitgeberverband Deutscher Apotheker (ADA) seien Termine angefragt worden. Von den diesjährigen Verhandlungen erwarten die Angestelltenvertreter mehr als in der vergangenen Runde.

Ende Mai läuft die Vereinbarung mit den Arbeitgebern fristgerecht aus. Der aktuelle Gehaltstarifvertrag ist seit Juni 2017 gültig und gilt bundesweit mit Ausnahme von Nordrhein und Sachsen. Die Parteien hatten sich auf 2,5 Prozent mehr Gehalt geeinigt. Die Lohnerhöhung war – mit Rücksicht auf die Inhaber – nicht sofort kommuniziert worden.

Bei den vergangenen Verhandlungen lagen die Vorstellungen zunächst weit auseinander. Mit der Erhöhung stieg das tarifliche Einstiegsgehalt für PTA von 1968 Euro auf 2017 Euro. Ab dem 15. Berufsjahr stieg die PTA-Tarifbezahlung von 2549 Euro auf 2612 Euro. Werden sich die beiden Parteien diesmal über einen neuen Vertrag einig, profitieren Adexa-Mitglieder, deren Arbeitgeber im ADA organisiert sind, was für den Großteil der Apothekeninhaber zutrifft.

Vor der aktuellen Verhandlungsrunde zeigt sich May zuversichtlich: „Die Arbeitgeber sollen ein gutes Zeichen an ihr tolles Personal setzen“, sagt er. Auch damit könne man sich dem Fachkräftemangel entziehen. „Fleißige Arbeitnehmer sollen mit dem Gehalt honoriert werden.“ Die Inhaber sollten bedenken, dass viele Angestellte bei ihrer Arbeit mehr gäben, als im Vertrag steht.

Das 2017 ausgehandelte Plus werde „nicht als großes Zeichen gesehen“, so May. Das Zeichen könne größer sein. „Wir haben uns 2017 wegen der Forderung nach einem Rx-Versandverbot lange zurückgehalten.“ Die Arbeitgeber hätten mit diesen Unsicherheiten gespielt. Doch die Angestellten dürften unter einem Rx-Versandverbot nicht leiden.

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