Supplemente: Probiotika-Boom in Apotheken

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Berlin - Das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln floriert. Gewinner sind nicht nur die Vor-Ort-Apotheken – besonders Online-Anbieter profitieren von den Zuwächsen. Fast ein Viertel des Umsatzes wird laut Iquvia mittlerweile über den Apothekenversandhandel generiert. Besonders bei oralen Anti-Age-Produkten sei der Absatzanteil über den Versandhandel „überdurchschnittlich hoch“.

Der Umsatz mit Nahrungsergänzungsmitteln stieg in den vergangenen fünf Jahren stetig um durchschnittlich 6 Prozent. Insgesamt wurden 2018 auf Basis der effektiven Apothekenverkaufspreise rund 2,1 Milliarden Euro mit Supplementen erwirtschaftet. Auch der Versandanteil wächst: Insgesamt stieg der Umsatzanteil über den Versandhandel von 18 Prozent im Jahr 2014 auf 24 Prozent in 2018. Der Mengenanteil lag 2014 noch bei 15 Prozent. 2018 wurde bereits jede fünfte Packung über den Versandhandel bestellt.

Die Anwendungsbereiche für Nahrungsergänzungsmittel sind vielfältig. Der weitaus größte Umsatzanteil entfällt laut Iqvia auf die Gruppe der Mineralstoffe und Vitamine mit 50 Prozent. Dabei erreichten Präparate mit Vitamin B als Einzelwirkstoff (plus 17 Prozent) und in Kombinationen (plus 23 Prozent) im Vorjahresvergleich die höchsten Zuwächse. Der Umsatz mit Kombipräparaten stieg um 14 Prozent, der Versandanteil war in diesem Bereich mit 37 Prozent deutlich am größten, gefolgt vom Segment der Multivitamine mit Mineralstoffen für Schwangere (plus 27 Prozent).

Insgesamt machten Herz- und Kreislaufmittel sowie Tonika, Geriatrika und Immunstimulanzien und Schmerzmittel für Muskeln und Gelenke jeweils 10 Prozent aus, Mittel für Blase und Fortpflanzungsorgane 8 Prozent, Augenvitamine 2 Prozent und Haarpflegeprodukte 1 Prozent.

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