TGL-Vorschlag für Spahn

Inhaber fordern PJ für PTA Lothar Klein, 23.08.2018 11:46 Uhr

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angekündigt, dass er nicht nur das PTA-Schulgeld bundesweit abschaffen, sondern auch die Inhalte der PTA-Ausbildung modernisieren will. Die Apothekengewerkschaft Adexa und der Bundesverband Pharmazeutisch-technischer AssistentInnen (Bvpta) haben dazu ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Jetzt meldet sich auch die Tarifgemeinschaft Nordrhein (TGL) zu Wort und schrieb einen Brief an Spahn: Die TLG schlägt eine zwei Schuljahre und ein Jahr Praktikum vor.

In dem Schreiben an Spahn verweist die TLG auf den aktuellen Fachkräftemangel in den Apotheken und darauf, dass innerhalb der Standesorganisationen bislang kein Konsens zur Reform der PTA-Ausbildung gefunden habe. Mit dem eigenen Vorschlag reagiere man auf Spahns Aufforderung, eigene Ideen einzubringen. Man schlage eine Verlängerung auf drei Jahre vor, weil man von PTA-Schulträgern wisse, dass halbe Jahre nur schwer umsetzbar seien. Die TGL appelliert an Spahn, das Schulgeld von bis zu 440 Euro pro Monat für PTA alsbald abzuschaffen.

An Spahn übermittelt hat die TLG ihr eigenen PTA-Ausbildungskonzept. Zwei Aspekte machten eine Überarbeitung der bisherigen PTA-Ausbildung unumgänglich: der zunehmende Fachkräftemangel sowie neue fachliche Inhalte. „Die Attraktivität eines Berufs wird neben einem angemessenen Gehalt wesentlich durch Aufstiegschancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten geprägt. Über eine höhere Qualifizierung ergeben sich Perspektiven für eine berufliche Weiterentwicklung, insbesondere, wenn der Abschluss mit der Fachhochschulreife verbunden ist“, so die TGL.

Die Anpassung an neue Lerninhalte sei zwingend notwendig und könne nicht durch eine bloße Modulation der vorhandenen Struktur bei gleicher Ausbildungsdauer, wie von der ABDA 2013 verabschiedet und noch nicht in Kraft, ersetzt werden. Die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) und gesetzlich verankerte Beratungsleistungen, die weiterentwickelt würden und für das Image des Berufstandes von höchster Priorität seien, sowie nicht zuletzt ständig sich verkomplizierende Vertragsgrundlagen, die ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit erforderten, machten eine Verlängerung der Ausbildung unumgänglich.

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