Ausbildung

Über die Zukunft der PTA APOTHEKE ADHOC, 11.08.2017 15:24 Uhr

Berlin - Diskutiert wird seit Langem über die Novellierung der PTA-Ausbildung. Die Tatsache, dass die Attraktivität der Ausbildung ausbaufähig ist, dürfte wohl für Übereinstimmung sorgen. Bundesapothekerkammer (BAK), Apothekengewerkschaft Adexa und BVpta trafen sich im Juni zu einem Sondierungsgespräch. Über den Ausgang wird nicht viel verraten.

Die Novellierung des PTA-Berufsgesetzes und der PTA-Ausbildung standen auf der Agenda des Sondierungsgespräches. Die Vertreter der drei Parteien waren sich einig, dass „beide Vorhaben schnell angegangen und umgesetzt werden müssen“. Schon vor einigen Jahren war der Adexa die Notwendigkeit bewusst: „Zum einen sind es Veränderungen in den Tätigkeiten der PTA und bei den Rahmenbedingungen der öffentlichen Apotheken.“ Zum anderen sei es der drohende Fachkräftemangel, der nur durch eine Steigerung der Attraktivität von Ausbildung und Beruf abgewendet werden könne.

Vertreter von BAK, Adexa und BVpta konnten „in einigen Punkten Übereinstimmungen oder Annäherungen der Positionen“ erreichen und „lobten die angenehme und konstruktive Gesprächsatmosphäre“, teilte die Adexa mit. Ein weiteres Treffen soll es noch in diesem Jahr geben, dann werde man „weiter an den Übereinstimmungen arbeiten“, so der erste Vorsitzende der Adexa und PTA Andreas May.

Zu den Inhalten und Übereinstimmungen wollte May nichts verraten. Die drei Parteien hätten sich darauf geeinigt, keine Details preiszugeben. So kann nur über die Inhalte spekuliert werden. May sprach sich im Januar für eine Ausweitung der Ausbildung auf drei Jahre aus. „Eine dreijährige PTA-Ausbildung ist aus meiner Sicht für die aktuellen Tätigkeiten ein Muss.“
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