Grippeimpfstoffe: PEI sieht „komfortable Ausgangslage“

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Berlin - Die Grippesaison 2018/19 hat Apotheken, Ärzte, Hersteller, Patienten und die Politik vor große Herausforderungen gestellt. Während Experten von einer komfortablen Ausgangssituation ausgingen, zeigte sich bereits zu Beginn der Impfsaison das Dilemma der regionalen Verteilungsprobleme. Jetzt neigt sich die Impfsaison dem Ende und es ist Zeit, ein Resümee zu ziehen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) lud zu einem Treffen. Wie lief die Saison und was kann 2019/20 besser werden?

Am 16. Januar lud das PEI verschiedene Akteure zu dem Treffen. Thematisiert wurden Lieferengpässe bei Impfstoffen. Unter den Teilnehmern waren Vertreter der Hersteller und ihrer Verbände BPI und VfA, des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie des Bundesverbandes des Pharmazeutischen Großhandels (Phagro) und der ABDA.

Die vom PEI vorgestellten Zahlen aus dem Jahr 2018 zeigten, dass es seitens der Impfstoffhersteller insgesamt deutlich weniger gemeldete Lieferengpässe gab als in den Jahren zuvor. Dennoch seien lang andauernde Engpässe weiterhin ein Thema und neue Lösungsstrategien erforderlich.

Ein zentrales Thema des Treffens war laut PEI die regionale und lokale Ungleichverteilung der saisonalen Grippeimpfstoffe 2018/19. Ziel war es, die Ursachen zu identifizieren und Lösungsansätze zu erarbeiten, um in der kommenden Saison eine vergleichbare Situation zu vermeiden. „Die Ausgangssituation zu Beginn der Saison war komfortabel“, schreibt das PEI. Denn: Es konnten 15,7 Millionen Impfdosen die Chargenfreigabe erteilt werden und somit einer Million Dosen mehr, als in der Grippesaison 2017/18 verimpft worden waren.

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