Bayer: Lieferprobleme bei Bepanthen

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Berlin - Nach den Problemen mit Laif hat Bayer in diesem Jahr einen Engpass bei Bepanthen. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte einen Bericht der Rheinischen Post, demzufolge die Augen- und Nasensalbe vorübergehend nicht lieferbar ist. Aktuell wird kontingentiert ausgeliefert.

In den vergangenen Wochen habe nicht die benötigte Menge der Produkte hergestellt werden können, so der Sprecher. Die Gründe seien produktionstechnischer Natur: Bei der Einrichtung eines neuen Salben/-Creme-Mixers am Standort Grenzach sei es zu Problemen gekommen, einhergehend damit hätten sich technische Schwierigkeiten in der Abfülllinie ergeben. Daher seien mehrere Produkte von Bepanthen und Bepanthol nur eingeschränkt lieferfähig.

Man arbeite mit Hochdruck daran, die volle Lieferfähigkeit wieder herzustellen, und stehe im engen Austausch mit Apotheken, Großhandel und den Kliniken. „Um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, wird daher die bestellte Ware nur in reduziertem Umfang ausgeliefert“, so der Sprecher. „Trotz dieser Maßnahme kann es vorübergehend zu einer kurzzeitigen Lieferunfähigkeit kommen.“

Tatsächlich ist die Augen- und Nasensalbe in den Apotheken schon seit April gelegentlich defekt. Der Lieferengpass trifft Bayer bei einem seiner wichtigsten OTC-Produkte. Bepanthen steuert mit 120 Millionen Euro knapp ein Fünftel des OTC-Umsatzes auf Basis der Apothekenverkaufspreise (AVP) bei. Bepanthol ist mit rund 15 Millionen Euro zu vernachlässigen.
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