Bayer schwört auf Bepanthen

, Uhr

Berlin - Dass Konzerne sich zu Übernahmegerüchten äußern, ist selten. Bayer stellt nach den Spekulationen um einen angeblichen Verkauf seines Dermatologie-Geschäfts klar: Bepanthen wird auf keinen Fall verkauft.

Um den Agrarkonzern Monsanto zu schlucken, plant Bayer angeblich den Verkauf seines Dermatologie-Geschäfts. Dabei sei ein Wert für die Geschäftsteile von rund 1,1 Milliarden Euro im Gespräch, berichtete Ende vergangener Woche die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Bayer stellt gegenüber APOTHEKE ADHOC klar: „Bepanthen ist eine Kernmarke unseres Consumer Health Portfolios. Ein Verkauf der Marke steht nicht zur Debatte.“ Welche Produkte stattdessen verkauft werden könnten oder überhaupt im Besitz des Konzerns sind, wollte ein Sprecher nicht verraten: Weiter kommentiere man die Angelegenheit nicht.

Hierzulande hätte ein Verkauf von Bepanthen/Bepanthol massive Auswirkungen auf das Geschäft: Bepanthen steuert mit 120 Millionen Euro knapp ein Fünftel des OTC-Umsatzes auf Basis der Apothekenverkaufspreise (AVP) bei. Bepanthol ist mit rund 15 Millionen Euro zu vernachlässigen.
  • 1
  • 2

APOTHEKE ADHOC Debatte

Mehr zum Thema

Keine bedenklichen Verbindungen
Galderma kritisiert Öko-Test »
Covid-19-Impfung in Betrieben
36 Dosen: Bionorica muss teilen »

Mehr aus Ressort

Keine Installation, keine Zusatzkosten
Wave bringt Terminlösung für Impfzertifikate »
Weiteres