Aspirin i.v.: Sechs Monate defekt

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Berlin - Bayer hat meldet Probleme bei der Auslieferung von Aspirin i.v. 500 mg in allen Packungsgrößen, das als Injektion oder Infusion zur Blutverdünnung, zur Behandlung des akuten Koronarsyndroms, wie bei Herzinfarkten, eingesetzt wird. „Wir sind derzeit eingeschränkt lieferfähig“, bestätigte eine Sprecherin.

Als Grund für die Lieferengpässe nannte das Unternehmen Mängel in der Produktion. Qualitätsbedingt fallen gleich mehrere Chargen aus, die in komplexen zeitlich hintereinander folgenden Aufträgen hergestellt wurden. „Die Ware konnte nicht freigegeben werden“, so die Sprecherin. Die derzeit verfügbare Ware wird kontingentiert ausgeliefert, um die Versorgung der Patienten gewährleisten zu können. Dennoch schließt Bayer eine vorübergehende Lieferunfähigkeit nicht aus. Betroffen sind alle Packungsgrößen zu 5, 20 und 25 Ampullen. Bayer ist intensiv bemüht, die Lieferfähigkeit wieder herzustellen. Man arbeite unter Hochdruck daran, neue Kapazitäten zu schaffen und nach Alternativen zu suchen. Ansätze, den Herstellungsprozess zu optimieren, wurden bereits identifiziert. „Aufgrund der strikten gesetzlichen Anforderungen und höchsten Qualitätsstandards im Bereich der Arzneimittelherstellung wird die Umsetzung jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen“, teilte das Unternehmen mit. Derzeit geht Bayer von einer längerfristigen Einschränkung von voraussichtlich sechs Monaten aus. Man prüfe zudem weitere Herstelloptionen um künftig Engpässe vermeiden zu können. „Dazu notwendige Aktivitäten in der Produktion werden derzeit umgesetzt. Bayer steht in engem Kontakt mit dem Hersteller, um eine Erweiterung der Produktionskapazität zu erreichen“, so das Unternehmen.
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