Eingeschränkte Lieferfähigkeit

Aspirin i.v.: Engpässe bis März 2019 möglich APOTHEKE ADHOC, 11.12.2018 17:22 Uhr

Berlin - Erneut Engpässe bei Aspirin i.v. möglich: Bayer Vital informiert über die eingeschränkte Lieferfähigkeit vom Flüssig-Aspirin. Zwar ist das Arzneimittel seit 22. Mai wieder lieferfähig, jedoch könne es erneut zu Engpässen kommen.

Bis voraussichtlich Ende März 2019 sind laut Bayer erneut Lieferengpässe bei Aspirin i.v. (D,L-Lysinacetylsalicylat Glycin 1000 mg, entspricht 500 mg Acetylsalicylsäure (ASS)) möglich. „Im Fall von eingeschränkter Lieferfähigkeit werden Lieferungen in reduzierten Mengen erfolgen.“ Die Herstellung der Injektions- oder Infusionslösung erfolgt in „komplexen zeitlich hintereinander folgenden Produktionsaufträgen“. Als Grund für die eingeschränkte Liefersituation nennt Bayer einen „nicht vorhersehbaren Ausfall mehrerer Produktionsaufträge, der zu einem Lieferausfall im Mai 2018 führte.“ Im März informierte der Konzern über Qualitätsprobleme und den Ausfall mehrerer Produktionslinien in Frankreich, wo das Medikament in Lohnfertigung hergestellt wird.

Bayer will in Kooperation mit den Herstellern die Produktionskapazitäten erweitern. „Aufgrund von intensiven Maßnahmen konnte wieder Ware zur Verfügung gestellt werden, allerdings kann es bis Ende März 2019 gegebenenfalls noch zu Einschränkungen kommen. Bayer arbeitet mit Priorität daran, die volle Lieferfähigkeit wieder herzustellen.“ Aus Leverkusen kam im August die Meldung, dass es bei Aspirin i.v. eine Umstellung der Packungsgrößen geben wird. Seit Oktober wird nur noch die Packung zu 5 Durchstechflaschen zu 1 g Pulver und 5 Ampullen zu 5 ml Lösungsmittel in den Verkehr gebracht. „Die weiteren Packungsgrößen (20er, 25er) werden aktuell abverkauft“, hieß es vor wenigen Monaten.

In Deutschland ist Bayer der einzige Anbieter von flüssigem Aspirin. Alternativen gibt es in Frankreich und der Schweiz mit Aspégic sowie in Italien mit Flectadol. Hersteller ist Sanofi. Im Einzelfall können die ausländischen Arzneimittel als Einzelimport nach § 73 Absatz 3 Arzneimittelgesetz (AMG) nach Deutschland eingeführt werden.

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