Aspirin complex fällt aus: Wer springt ein?

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Berlin - Ein Top-Seller unter den Komplexmitteln gegen grippale Infekte fällt in diesem Winter aus. Bayer teilte vor wenigen Tagen mit, Aspirin complex (Acetylsalicylsäure/Pseudoephedrin) in der kommenden Erkältungssaison nur eingeschränkt liefern zu können. Für Kritiker von Komplexmitteln dürfte dies eine frohe Botschaft sein, Befürworter können auf Alternativen zurückgreifen.

Verstopfte Nase, Kopf- und Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur, wer wünscht sich in dieser Situation kein Wunder. In der Hoffnung auf schnelle Heilung greifen Betroffene zu Komplexmitteln, die mindestens ein Schmerzmittel und ein systemisches Dekongestivum enthalten.

Als Schmerzmittel kommen die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS) und das nicht-opioid-Analgetikum Paracetamol zum Einsatz. Kombiniert werden diese mit Pseudoephedrin oder Phenylephrin, die als systemische Dekongestiva aufgrund ihrer sympathiomimetischen Eigenschaft die Nasenschleimhäute abschwellen lassen und zudem eine leicht stimulierende Wirkung aufweisen.

Teil der Komplexmittel können zudem Hustenstiller oder Schleimlöser sein. Zum Einsatz kommen Dextromethorphan oder Guaifenesin. Stada setzt bei Grippostad C unter anderem auf Chlorphenaminmaleat. Das Antiallergikum der 1. Generation besitzt eine austrocknende Wirkung und könnte sich positiv gegen die Schnupfensymptome auswirken. Auch das Antihistaminikum Triprolidin wird in Erkältungskombis eingesetzt.

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