APOSCOPE-Studie

Erkältungsmarkt: Neuzugänge überzeugen nicht APOTHEKE ADHOC, 13.04.2018 14:55 Uhr

Berlin - Die Erkältungswelle kam spät, dafür mit umso größerer Wucht. Die Apotheker sind mit der Saison zufrieden, wie die APOSCOPE-Studie „Erkältungsmarkt 2018: Was das Apothekenteam empfiehlt“ zeigt. Skeptisch sind PTA und Pharmazeuten noch, was die beiden Produktneueinführungen des Jahres angeht. Und in der Empfehlung gibt es einige Auf- und Absteiger im Vergleich zum Vorjahr.

Jeder zweite Teilnehmer der APOSCOPE-Befragung ist mit der aktuellen Erkältungssaison „sehr zufrieden“, weitere 38 Prozent sind „eher zufrieden“. Nur 9 Prozent sehen das Geschäft mit Mitteln gegen Grippe, Schnupfen und Husten ambivalent. Unzufriedenheit gibt es so gut wie nicht; die Inhaber sind tendenziell etwas weniger positiv als die Angestellten.

Womöglich weil es viele Betroffene bis in den März hinein richtig stark „erwischt“ hatte, ist in den Apotheken der Warenkorb im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Gab für den Winter 2016/17 jeder dritte Teilnehmer an, im Durchschnitt Produkte im Wert von 15 bis 19,99 Euro verkauft zu haben, waren es in dieser Saison 40 Prozent. Mehr als 20 Euro verlangten im Durchschnitt 9 Prozent der Kollegen (Vorjahr: 6 Prozent).

Überraschend: Apothekenleiter empfehlen ihren Kunden im Durchschnitt nach eigenen Angaben zwei Produkte, PTA dagegen drei Produkte. Entsprechend teurer ist der durchschnittliche Warenkorb: 53 Prozent der Inhaber verkaufen nach eigenem Bekunden Erkältungsmittel im Gesamtwert von 10 bis 14,99 Euro pro Kunde; weitere 30 Prozent kassieren bis zu 19,99 Euro. Zum Vergleich: 35 Prozent der PTA verkaufen durchschnittlich für bis zu 14,99 Euro, 51 Prozent dagegen für bis zu 19,99 Euro.

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