NeuroNation vs. Tebonin

Schwabe steigt bei DiGA-Anbieter ein

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Berlin -

Der Phytohersteller Dr. Willmar Schwabe steigt bei Synaptikon ein, dem Unternehmen hinter der digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) NeuroNation MED. Wie andere Pharmafirmen setzt der Mittelständler auf digitale Gesundheitslösungen.

NeuroNation war die erste App auf Rezept in Deutschland; daraus wurde mit Neuronation MED eine DiGA entwickelt, die sich gezielt an Menschen mit erworbenen oder neurodegenerativen leichten kognitiven Beeinträchtigungen sowie ihre behandelnden Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen richtet. Momentan wird NeuroNation MED laut Unternehmen bei rund 25 Prozent der Patientinnen und Patienten mit einer leichten kognitiven Störung (ICD-10 F06.7) eingesetzt. Zu Synaptikon gehört auch die App „NeuroNation – Brain Training“, die laut Unternehmen in 14 Sprachen zugänglich ist.

Nach dem Motto „digital vor ambulant vor stationär“ sei es das Ziel, die erste ganzheitliche digitale Therapieplattform für die kognitive und mentale Gesundheit zu etablieren, sagt Jakob Futorjanski, der Synaptikon gemeinsam mit Rojahn Ahmadi gegründet hat und leitet. Mit Schwabe gewinne man einen langfristig orientierten Partner, der die Leidenschaft für digitale Innovation im Gesundheitswesen teile. „Gemeinsam bündeln wir unsere technologische Expertise mit einer globalen Infrastruktur, um die internationale Expansion von NeuroNation zu beschleunigen und neue Standards in der digitalen Gesundheitsversorgung zu setzen“, so Ahmadi.

Das bestätigt auch Olaf Schwabe, CEO der Schwabe-Gruppe: „Wir passen strategisch und menschlich sehr gut zusammen. Tebonin ist unser pflanzliches Arzneimittel im BereichMentale Gesundheit, das den weltweit am besten erforschten Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 enthält.“

Auch andere Hersteller sind in dem Bereich aktiv: Die Tinnitus-App Kalmeda gehört zu Pohl-Boskamp, hinter „MeineTinnitusApp“ steht Infectopharm. Medice wiederum betreibt die für ADHS-Patienten entwickelte App Atexxis.

Schwabe dagegen hatte in den vergangenen Jahren bei mehreren Start-ups aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel investiert, darunter Marken wie Braineffect und Mybacs.

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