Die besten Mittel gegen Testanrufer

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Berlin - Nein, die Welt ist nicht zusammengebrochen am 25. Mai – mit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Aber es war auch nicht alles „Panikmache“, was vorher als Warnung kursierte. Tatsächlich gibt es auch in Apotheken schon Testanrufe und sogar falsche Kunden in der Offizin, die Verstöße gegen die datenschutzrechtlichen Bestimmungen aufdecken und abmahnen wollen. Hier ein paar Tipps, damit Sie nicht Opfer werden.

Tipp 1: Stellen Sie Gegenfragen
Eine Masche der Testanrufer: Fragen, ob die Ehefrau noch in der Apotheke wartet. Ganz ehrlich, wer macht denn sowas? Hier können Sie fragen, was die werte Gattin denn heute trägt oder welchen Kosenamen Sie laut in die Offizin rufen dürfen.

Tipp 2: Falsch verbunden
Melden Sie sich immer mit dem Namen der Apotheke Ihres ärgsten Konkurrenten. Wenn es ein Testanrufer ist, können Sie bei den DS-GVO-Verstößen aus dem Vollen schöpfen und dem Abmahnspitzel zum Schluss einen schönen Tag wünschen.

Tipp 3: Auflegen
Kein Gespräch beim ersten Mal annehmen, sondern einfach sofort auflegen. Kunden versuchen es wieder, da kann man sich entschuldigen. Abmahnanwälte sind viel zu gierig und beschäftigt, die nehmen nach dem ersten Fehlschlag sofort die nächste Apotheke aus der Liste.

Tipp 4: Fangfrage
Nachdem der Anrufer seine apokryphe Frage gestellt hat, können Sie sagen: Ich kümmere mich sofort um Ihr Anliegen. Wie war der Name der Kanzlei nochmal?

Tipp 5: Der Geheimcode
Vereinbaren Sie mit Ihren Kunden ein geheimes Codewort, das diese ungefragt sagen, wenn sie anrufen. Zumindest auf Nachfrage sollten sie es kennen. Ansonsten Tipp 6: Trillerpfeife neben das Telefon legen. Bonustipp Marketing: Sie können das Codewort an einen Hersteller verkaufen: So erinnert sich der Kunde immer an das Produkt und Sie schützen sich vor den Hyänen.

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