Vividrin akut: Nur der Großhandel kann liefern

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Berlin - Die Allergiezeit ist noch nicht überwunden, von Juckreiz und Tränen geplagte Augen sind noch immer Thema in der Offizin. Dr. Gerhard Mann kann dennoch Vividrin akut Augentropfen (Azelastin) nicht direkt liefern.

Zwar gibt es zurzeit keinen Engpass, aber Vividrin akut Augentropfen sind nur eingeschränkt lieferbar. Apotheken mussten sich im vergangenen Jahr ausreichend mit Direktware bevorraten. Seit Jahresbeginn sind die Azelastin-haltigen Augentropfen nur noch zu Großhandelskonditionen erhältlich. Die Ursache liegt nicht in einem Rohstoffproblem, sondern in der Zulassung.

Dr. Mann hatte bislang keine eigene Zulassung für die antiallergischen Augentropfen, sondern eine Lizenzvereinbarung mit Meda. Diese endete jedoch zum 31. Januar dieses Jahres. Seit Februar darf Dr. Mann Vividrin akut Augentropfen folglich nicht mehr selbst vertreiben. Der Markt kann aber noch mit Großhandelsware versorgt werden, die vor dem Auslaufen der Lizenzvereinbarung von den Großhändlern eingekauft wurde.

Dem Vernehmen nach will Dr. Mann 2019 das Direktgeschäft wieder aufnehmen und das Zulassungsproblem geklärt haben. Äußern will sich das Unternehmen zum Thema jedoch nicht. Nur so viel teilt der Hersteller mit: „Die Vividrin akut-Produkte sind bis auf Weiteres über den Großhandel lieferbar.“ Für das Vividrin akut Nasenspray hält Dr. Mann die Zulassung selbst.

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