Spahn: E-Rezept ab 2021 in ganz Deutschland

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Berlin - Beim Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen will Bundesgesundheitsminister
Jens
Spahn
(CDU)weiter aufs Tempo drücken. Ab 2021 soll nicht nur die elektronische Patientenakte(ePA), sondern auch das E-Rezept in ganz Deutschland flächendeckend verfügbar sein. Das kündigte Spahn im Ausschuss
 Digitale 
Agenda an. Bei der Digitalisierung liege Deutschland bestenfalls im „Mittelfeld“.

Spahn zeigte sich besorgt, dass Deutschland den Anschluss an internationale Entwicklungen verlieren könnte: „Wenn
 es
 so 
weiter
geht
 wie
 bisher,
könnten
 am 
Ende
 Entwicklungen
 nicht
 mehr
 selbst
 mitgestaltet
 werden“,
warnte Spahn.
 Für
 ihn 
sei 
wichtig,
Geschwindigkeit 
in 
die 
Umsetzung 
der 
Vorhaben
 zu 
bringen. 
Es
 gehe 
darum, 
relativ 
bald 
im Alltag 
erlebbare 
Anwendungen 
für
Ärzte, 
Apotheker, 
aber 
auch 
Patienten 
zu 
haben. 
Ein 
großer
 Teil 
des Widerstands 
bei 
Telematikanwendungen 
rühre 
daher, 
dass 
es
noch 
keinen 
Mehrwert 
in 
der 
Einbindung 
gebe.

Ein
 Schwerpunkt 
seiner 
Arbeit 
sei 
die 
ePA.
 Die 
Krankenkassen
 seien 
an 
der konkreten Umsetzung,
 sodass
 diese 
ab 
2021
 zur
Verfügung
 stehen 
soll. 
„Datenschutz
 und 
Datensicherheit
 müssen 
perfekt 
sein, aber 
ich 
sage
 auch 
gleich,
 dass
 die
 Anwendungen
noch
 nicht 
perfekt 
sein 
werden“,
 kündigte 
Spahn 
dem
 Ausschuss 
an. Ein
 zweiter 
Baustein 
sei 
das 
E-Rezept, 
eine 
der 
häufigsten
Papieranwendungen
 des 
Gesundheitswesens,
 die 
ins Digitale 
überführt 
werden 
solle.
 „Auch
 diese
 soll 
ab 
2021
 flächendeckend
 zur
Verfügung 
stehen“, 
sagte 
Spahn.

Persönlich 
wichtig 
sei
 ihm
 als 
dritter 
Baustein, 
dass 
Deutschland
 das
 erste 
Land
 weltweit 
werden
 könnte,
 das
 „ein regelhaftes
Verfahren
 gefunden
 hat, 
um
 Apps 
im
 Gesundheitsbereich 
in 
die 
Erstattungsfähigkeit
 des 
Systems
 zu bringen“,
 sagte 
der
Gesundheitsminister. 
Ein 
vierter 
Schwerpunkt
 liege
 auf 
dem
 Thema
 Onlinesprechstunden
 und Telemedizin.
 „Ich 
bin 
mir 
sicher, 
es
wird
 in
 zwei 
bis 
drei 
Jahren 
ein
 gut
 ausgebautes
 Angebot 
geben 
und 
somit 
auch eine
 Entlastung
 für 
die 
Wartezimmer
 eintreten“,
sagte 
Spahn 
im 
Ausschuss. Ein
weiteres
 Anliegen
 sei, 
die Gesundheitsdaten, 
die 
heute 
täglich 
entstehen 
anonymisiert
 und pseudonomisiert 
für 
Forschung
 zur 
Verfügung 
zu stellen 
oder 
Datenspenden 
nutzen 
zu 
können.

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