E-Rezept: TK will System für alle

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Berlin - Die Techniker Krankenkasse (TK) ist Vorreiter des E-Rezeptes und startet in Hamburg-Wandsbek ein 18-monatiges Pilotprojekt. So soll gezeigt werden, welche Vorteile es für Patienten, Ärzte und Apotheker gibt. Nicht zuletzt wird auch die technische Umsetzung unter Beweis gestellt. Allein in Hamburg könnten zehn Millionen Papierrezepte eingespart werden.

„Im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens ist das E-Rezept ein weiterer konsequenter Schritt nach vorn“, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. „Das E-Rezept wird ein fester Bestandteil der Versorgung werden. Die Technik dazu ist längst vorhanden.“ Baas sieht die Herausforderung darin, dass sich Patienten, Ärzte, Apotheken und Krankenkassen über eine gemeinsame Schnittstelle einigen. „Wir wollen keine Insellösungen bauen, sondern ein System, das für alle offen ist“, so Baas weiter.

In der Pilotphase, die im März startet, erhält der Versicherte in der Arztpraxis einen QR-Code sowie das Abbild des bekannten Muster-16-Formulars über eine App auf sein Smartphone. Der Patient kann nun entscheiden, was er mit der digitalen Verordnung macht. Soll das Rezept in der Apotheke eingelöst werden, scannt diese den QR-Code ab und gibt das vom Arzt verordnete Arzneimittel ab. Der Übertragungsweg ist Ende-zu-Ende verschlüsselt und die Rezeptdaten liegen, bis zu deren Abruf in der Apotheke, dezentral in der Arztpraxis. Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig.

„Das E-Rezept wird den Alltag der Versicherten sehr erleichtern. Besonders bei Rezepturen, Folgeverordnungen und Medikamenten, die nicht in jeder Apotheke vorrätig sind, wird mit dem E-Rezept vieles einfacher und schneller“, kommentiert Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für die Versorgungsbereiche der TK. Allerdings können in der Pilotphase keine BtM- und T-Rezepte sowie Verordnungen über Rezepturen verordnet werden.

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