Fünf Tipps gegen Halsschmerzen

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Berlin - Hilfe bei Halsweh: Wenn es kratzt, bei Schlucken und Sprechen schmerzt, der Hals gerötet ist oder die Stimme schwindet, sind meist relativ harmlose Rhinoviren der Auslöser. Erwachsene leiden etwa zwei- bis dreimal pro Jahr unter Halsschmerzen. Gegen die unangenehmen Beschwerden gilt es schnell zu handeln. Fünf Tipps, wie man Hals- und Rachenentzündungen schneller los wird.

Tipp eins: Tabletten oder Spray. Halsschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Sie können Symptom eines banalen grippalen Infektes sein oder als akute Rachenentzündung (Pharyngitis) oder akute Mandelentzündung (Tonsillitis) als eigenständige Erkrankung auftreten. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und der Art der Infektion.

Für die Therapie stehen unterschiedliche Darreichungsformen und Wirkstoffe zur Verfügung. Klagen Betroffene über ein leichtes Kratzen im Hals oder Heiserkeit, können befeuchtende Lutschtabletten Linderung verschaffen. Geeignet sind vor allem Lutschtabletten, die Schleimstoffe enthalten und sich wie ein Pflaster schützend auf die gereizte Hals- und Rachenschleimhaut legen. In Frage kommen beispielsweise Ipalat (Anis/Fenchel/Honig/Primelwurzel, Dr. Pfleger), IslaMoss (Isländisch Moos, Engelhard), GeloRevoice (Hyaluronsäure/Carbomer/Xanthan, Pohl Boskamp). Auch Emser Pastillen (Siemens & Co.) mit ihrem charakteristisch salzigem Geschmack können den Hals befeuchten und Heiserkeit lindern.

Bei starken Schluckbeschwerden können Lutschpastillen oder Sprays mit einem betäubenden Effekt empfohlen werden. Die Präparate können das Lokalanästhetikum Benzocain enthalten. Erhältlich sind Monopräparate wie Neo Angin Benzocain Dolo (Klosterfrau), Lemocin Forte (GSK) oder Angin Hexal Dolo (Hexal) sowie Kombinationen mit desinfizierenden oder lokal antibiotischen Arzneistoffen. Dazu zählen beispielsweise der Klassiker Dolo Dobendan (Cetylpyridiniumchlorid/Benzocain, Reckitt Benckiser), Dorithricin (Tyrothricin/Benzalkoniumchlorid/Benzocain, Medice), Lemocin (Thyrothricin/Cetrimoniumbromid/Lidocain, GSK) und Locastad (Lidocain/Amylmetacresol/Dichlorbenzylalkohol, Stad

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