PTA-Ausbildung

Chemie in Theorie und Labor Nadine Tröbitscher, 02.02.2017 14:45 Uhr

Berlin - Der Beruf der PTA wird in einer zweijährigen schulischen Ausbildung und einem anschließenden halben praktischen Jahr in der Apotheke erlernt. Unterrichtsfächer wie Chemie, Biologie, Arzneimittelkunde, Körperpflegekunde oder Galenik stehen auf dem Stundenplan. Das Fach Chemie gliedert sich einen praktischen und theoretischen Teil.

Allgemeine und pharmazeutische Chemie wird über zwei Jahre an der PTA-Schule unterrichtet. Das Fach gliedert sich in Anorganik und Organik. Schüler bekommen einen Einblick in Atommodelle und Stoffeigenschaften. Wie ein Molekül zusammen hält und welche Bindungstypen es gibt, wird besprochen. Hierbei stehen Atom-, Ionen-, Komplex- oder Chelatbindungen auf dem Programm. Was bedeutet Elektonegativität, was ist ein Katalysator und wofür wird er eingesetzt? Welches Ordnungsprinzip hat das Periodensystem der Elemente?

Weitere Lerninhalte sind chemische Reaktionen wie Redox- oder Säure-Base-Reaktionen und Puffersysteme. Strukturformeln, Stereochemie und Stöchiometrie werden unterrichtet. Im Fach Organik geht es um Verbindungen die auf Kohlenwasserstoffverbindungen basieren – Alkane, Alkine, Alkene und Aromaten und deren Isomere. Hier gilt es, den Aufbau der Verbindungen über Strukturformeln zu erlernen und deren Reaktionen zu kennen. Was ist eine Oxidation und was eine Reduktion? Was ist ein Dipol?

Parallel wird neben der Theorie auch die Praxis unterrichtet. Das Labor steht an einigen Schulen an einem ganzen Tag auf dem Stundenplan. Den angehenden PTA soll der richtige Umgang mit Chemikalien und Arzneistoffen beigebracht werden. Die Arbeit im Labor ist ein großer Tätigkeitsbereich in der Apotheke. Verantwortungsbewusstsein wird entwickelt und Fertigkeiten erlernt. Ist das Praktikum beendet, sollten die Schüler in der Lage sein, in der Apotheke einen Ausgangsstoff für die Rezepturherstellung bezüglich Identität und Qualität zu prüfen.
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