Rezeptbelieferung

PTA: Arbeit unter Aufsicht Nadine Tröbitscher, 25.01.2017 14:17 Uhr

Berlin - Die PTA ist seit 1968 die rechte Hand des Apothekers. Der Beruf wurde geschaffen, um Approbierte in Rezeptur und Labor zu entlasten und ihnen den Rücken für die Beratung freizuhalten. Im Laufe der Zeit hat sich der Beruf gewandelt und das Arbeitsfeld wurde erweitert. Geblieben ist die Arbeit unter Aufsicht. Auch für die Abzeichnungsbefugnis gilt – Aufsicht mit Draufsicht.

Laut Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) muss bei der Abgabe von Arzneimitteln das Rezept abgezeichnet werden. Hierzu muss das Namenszeichen aufgetragen werden. Der Aufdruck der Bedienernummer als elektronische Signatur ist nicht ausreichend. Auf der Vorderseite ist nur die Farbe Schwarz für Apotheken zulässig. Befugt sind Apotheker, Pharmazieingenieure, Apothekerassistenten und Apothekenassistenten. PTA benötigen eine Abzeichnungsbefugnis vom Apothekeninhaber, um ihr Namenszeichen auf dem Rezept aufzubringen. Die Erlaubnis ist schriftlich festzuhalten und kann im Rahmen der Revision kontrolliert werden.

Die Abzeichnungsbefugnis entbindet die PTA jedoch nicht von ihrer Arbeit unter Aufsicht. „Pharmazeutische Tätigkeiten, die von Pharmazeutisch-Technischen-Assistenten, Pharmazeutischen Assistenten oder Personen, die sich in der Ausbildung zur PTA oder Apotheker befinden, durchgeführt werden, sind vom Apothekenleiter oder einem Apotheker zu beaufsichtigen“, heißt es in der ApBetrO.

PTA, die zum Abzeichnen von Verschreibungen befugt sind, müssen trotzdem bei Unklarheiten auf dem Rezept einen Apotheker zur Rücksprache hinzuziehen. Das Gesetz sieht vor, dass Verschreibungen, die nicht in der Apotheke verbleiben, also Privatrezepte, vor der Abgabe einem Apotheker vorgezeigt werden müssen. In allen übrigen Fällen muss das Rezept unverzüglich nach der Abgabe vorgelegt werden. Eine Kontrolle müsse demnach zeitnah erfolgen und dürfe nicht auf den nächsten Tag verschoben werd

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