PTA Plus: DPhG fordert grünes Licht von ABDA

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Berlin - Die Ausbildungszeit ist einer der zentralen Knackpunkte der PTA-Reform – bleibt es bei zweieinhalb Jahren oder wird auf drei verlängert? Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) will zwischen den beiden Lagern vermitteln und schlägt eine optionale Aufstiegsqualifizierung für den Assistenzberuf vor. Damit wären alle Bedingungen der Arbeitsgruppe Theoretische und Praktische Ausbildung (TuPA) bezüglich der Kompetenzerweiterung erfüllt, sagten die Gruppenvorsitzenden Kerstin Wahlbuhl und Andrea Niehoff-Ströh.

Beim PTA-Reformgesetz sei die Einigung aller Beteiligten zum Greifen nah, so Wahlbuhl und Niehoff-Ströh. „Mit gutem Willen jedoch können tatsächlich alle diversen Ansichten berücksichtigt werden.“ Die DPhG schlägt die Beibehaltung der bewährten Ausbildungsstruktur und -dauer vor – also zwei Jahre Schule und im Anschluss ein halbes Jahr Praktikum. Sie solle allerdings um eine optionale Verlängerung zur Weiterqualifizierung ergänzt werden.

„Damit ergäbe sich für ausnahmslos alle Beteiligten eine ‚Win-win-Situation‘“. Der vom Bundesrat geforderte häufige Wechsel von schulischer und praktischer Ausbildung stelle alle Beteiligten vor große Herausforderungen – und sei in den Apotheken noch schlechter realisierbar als in den PTA- Schulen.

Forderungen zur Ausbildungsverlängerung seitens Adexa und des Bundesverbands Pharmazeutisch technischer Assistenten (BVpta) hätten ursprünglich das Ziel verfolgt, für PTA eine Kompetenzerweiterung zu begründen. „Allerdings wollen und können nicht alle PTA weitergehende Kompetenzen erlangen und mehr Verantwortung übernehmen.“

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