Digitalisierung

ABDA: Pilotprojekt zum E-Rezept Lothar Klein, 06.08.2018 10:27 Uhr

Berlin - Mitte 2020 will die ABDA mit ihrem elektronischen Rezept bundesweit an den Start gehen. Zuvor soll es ab Ende 2019 eine regionale Pilotphase geben. Das geht aus der „Projektskizze zur Umsetzung einer elektronischen Muster 16-Verordnung“ hervor, die die ABDA an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geschickt hat. Herzstück des „ABDA-eRezepts“ soll eine eigne eVerordnungsplattform werden.

In der „Präambel“ zur Pilotskizze heißt es, das deutsche Gesundheits- und Sozialsystem stehe vor einem „tiefgreifenden Wandel“. Ein wesentlicher Katalysator dieses Wandels sei die Digitalisierung. Sie nehme zunehmend und sichtbar Einfluss auf die Gestaltung von Prozessen und Arbeitsabläufen sowie die Kommunikation sowohl zwischen den Leistungserbringern selbst als auch zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern. „Ein wesentliches Element wird dabei in Zukunft die elektronische Verordnung (eVerordnung) sein“, heißt es dort.

Im Jahr 2017 seien in Deutschland insgesamt 464 Millionen GKV-Rezepte durch die öffentlichen Apotheken beliefert worden. Die dafür notwendigen Prozesse zwischen Ärzten und Apotheken basierten auf Papierdokumenten: „Perspektivisch wird die eVerordnung die derzeit übliche analoge Verordnung ablösen.“ Diese Entwicklung werde maßgeblich von der Politik unterstützt und mit entsprechenden Gesetzesvorhaben „untersetzt“.

Die ABDA habe sich bereits im Jahr 2016 zu den Rahmenbedingungen einer eVerordnung positioniert und forciere über Beschlussfassungen im April 2018 und im Juni 2018 die schnelle Umsetzung einer Systemlösung, die verbindliche und allgemeingültige Standards für alle Marktteilnehmer vorgebe. Die konzeptionellen Ansätze seien einerseits von der Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen der Gematik geprägt. Gleichzeitig solle aber auch eine schnelle und von allen Beteiligten akzeptierte Lösung bereitgestellt werden. Über das klare Bekenntnis zur Umsetzung einer abschließenden Lösung über die Telematikinfrastruktur (TI) sei sehr schnell deutlich geworden, dass der „dafür notwendige zeitliche Rahmen eine kurzfristige Lösung konterkariert“.

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