Bayern

Huml (CSU): Söders Kabinett steht zum Rx-Versandverbot Lothar Klein, 01.08.2018 13:39 Uhr

Berlin - Am 24. Juli hat das Bayerische Kabinett mit Blick auf den Landtagswahlkampf „Meilensteine für bestmögliche medizinische Versorgung“ beschlossen. Darin geht es um Landärzte, Kliniken, Hebammen und Telemedizin. Apotheker kommen darin nicht vor. Dazu gab es aus der Staatskanzlei eine ausführliche Mitteilung. Verschwiegen hat die Staatskanzlei allerdings, dass das Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sich in derselben Sitzung für die Umsetzung des Rx-Versandverbots ausgesprochen hat.

Für die Bayerische Staatsregierung sei ein flächendeckendes Netz von öffentlichen Apotheken ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung und in einer älter werdenden Gesellschaft wichtiger denn je“, teilte eine Sprecherin von Bayern Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) mit. Daher setze sich Bayern unter anderem intensiv für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein.

In der Kabinettssitzung am 24. Juli 2018 habe das bayerische Kabinett Maßnahmen für eine bestmögliche medizinische Versorgung in Bayern beschlossen. „Thema der Kabinettssitzung war auch das Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Das Kabinett ist dabei übereingekommen, sich auch weiterhin für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und eine zügige Umsetzung der entsprechenden Vereinbarung im Koalitionsvertrag auf Bundesebene einzusetzen“, so eine Sprecherin.

Auf den Weg gebracht wurde vom Kabinett das Telemedizin-Projekt „MeDiLand“ im Rahmen des Projekts „Digitale Dörfer Bayern“. In einem ersten Schritt sollen vorhandene Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAHs) mit mobiler Telemedizin-Technologie ausgestattet werden, um von der häuslichen Umgebung direkt mit den Hausärzten kommunizieren zu können. In einem weiteren Schritt werden ambulante Intensivpflegedienste und ein Pflegeheim einbezogen, das heißt sie können ebenfalls mit mobiler Telemedizin-Technologie mit Hausärzten kommunizieren. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass auch die beiden regionalen Kliniken an das Telemedizin-Netzwerk einbezogen werden, damit sie bei Bedarf konsiliarisch beraten können.

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