Lieferengpässe: Spurensuche in der Klinikapotheke

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Wo bleibt Ibu? Dr. Ines Reiche von der Apotheke der Uniklinik Leipzig erklärt, wie es zu Lieferengpässen kommt.

Berlin - Valsartan, Ibuprofen, wichtige Antibiotika – wer dringend darauf angewiesen ist, kann Pech haben. Denn Engpässe von Medikamenten in Apotheken und Krankenhäusern nehmen zu. In einem Beitrag machte sich das ARD-Magazin Fakt in dieser Woche auf Spurensuche.

Der Beitrag beginnt mit Notfallpens für Wespenallergiker. Beschrieben wird der Engpass des vergangenen Jahres; Apothekerin Grit Lönnies erklärt, wie gefährlich die Situation für Betroffene ohne Medikament sein kann. Außerdem erklärt sie, wie vielfältig Lieferengpässe sind und was die Gründe sein können.

Dr. Ines Reiche von der Apotheke der Uniklinik Leipzig erklärt, dass Engpässe täglich vorkommen. Als Beispiel erklärt sie die Hintergründe zum Ausfall bei Ibuprofen. Ihrer Chefin Dr. Yvonne Remane zufolge ist eine Mitarbeiterin den ganzen Tag mit dem Management von Engpässen beschäftigt.

Aufgegriffen wird auch der Ausfall des wichtigen Klinikantibiotikums Tazobactam/Piperacillin in Folge der Explosion einer der beiden Produktionsstätten in China. Laut dem ehemaligen Präsidenten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM9, Professor Dr. Harald Schweim, wäre die Situation zu entschärfen, wenn Hersteller sich nicht aus Kostengründen nur mit dem billigsten Lieferanten begnügten.

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