Die Sichtwahl berät mit

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Berlin - Sechs Wochen hat die Hohenzollern Apotheke am Ring in Münster umgebaut – bei laufendem Betrieb. In der vergangenen Woche luden die Inhaber Kunden zur Führung durch die umgebauten Räume ein. Mehr als 100 Gäste kamen, um sich Highlights wie den neuen Kommissionierer oder die elektronischen Abholfächer zeigen zu lassen. Die neue digitale Sichtwahl ermöglicht den Angestellten eine bessere Kommunikation mit den Kunden.

Die Abholfächer für Medikamente seien unter der Notdienstklappe angebracht und somit in die Apotheke integriert, erklärt Apothekerin Greta Becker, die für die Hohenzollern Apotheke den Bereich Vertrieb und Marketing leitet. Mit einem Code, den der Patient nach dem Beratungsgespräch erhält, kann er eines der Fächer öffnen und daraus seine Bestellung entnehmen. Der Code ist nur einmal gültig. „Die Fächer sind 24 Stunden zugänglich und eine Alternative zum Botendienst“, erklärt Angelika Plassmann. Die Apothekerin führt die Hohenzollern Apotheke gemeinsam mit Max Eberwein und seinem Vater Peter Eberwein.

Die Fächer seien mit der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) konform, betont Plassmann. „Die Patienten, die ihre Medikamente aus einem Fach abholen, wurden vorher von uns in einem persönlichen Gespräch pharmazeutisch beraten“, sagt sie. Ein Anruf zur Medikamentenbestellung genüge also nicht, um die Leistung in Anspruch zu nehmen. Für die Kunden sei darüber hinaus von außen nicht zu erkennen, welches Medikament in welchem Fach liege.

Beim Umbau haben sich die Inhaber zudem für einen Kommissionierer und eine digitale Sichtwahl entschieden. Sie biete für die Mitarbeiter im HV Vorteile, sagt Becker. „Mit den Kunden kann man ohne Unterbrechung kommunizieren, da die Apotheker und PTA nicht zum Regal oder zur Schublade laufen müssen, um ein Präparat zu holen.“

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