Almased jetzt bei Lufthansa

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Berlin - Der Hersteller Almased muss auf den Absturz seines gleichnamigen Diätmittels reagieren und beim Vertrieb mit anderen Mitteln wieder durchstarten. Notfalls mit anderen Verkehrsmitteln. Die Shakes und Drinks sollen jetzt in den Servierwagen auf Lufthansaflügen angeboten werden. Auch Fußballstadien und Schulküchen versprechen neue Absatzkanäle.

Die Idee mit dem Flieger ist genial. Dass ein Praktikant im Scherz darauf gekommen ist, muss ja keiner erfahren. Wenig Bewegung und kaum genießbares Essen – gerade für Vielflieger und auf Langstrecken ist ein nahrhafter Shake eine Option. Allerdings ist gute Beratung dem Hersteller sehr wichtig, weshalb es das Angebot nur in Premiumairlines geben soll. Trotzdem sind die gelben Dosen bereits auf easyjet-Flügen gesehen worden. Bei Almased kann man sich das nicht erklären.

Fieberhaft werden weitere Umsatzfelder gesucht, am Spielfeldrand ist man fündig geworden. Gespräche mit einem Bundesligisten laufen angeblich. Vielleicht schon nach der Winterpause – zur Abspeckhauptsaison – soll es bei Heimspielen im Stadion Almased statt Bier zu kaufen geben. Klingt eigentlich gut: Weniger Randale und langfristig Platz für mehr Zuschauer. Nur die Ultras der Fanszene müssen noch überzeugt werden – Win-Win ist auf der Tribüne auch kein gängiges Denkmodell.

Im Kultusministerium dürfte die Überzeugungsarbeit leichter fallen: Die Schulküchen mit Almased auszustatten, sollte ein Kinderspiel sein – und bleiben. Almased-Maskottchen Christian Ulmen (der neue Rudolf Keil) war für seine Fake-Doku „Jonas“ schon einmal in die Schule zurückgekehrt. Kann er doch wieder machen. Noch besser: Er nimmt Laura Ludwig & Kira Walkenhorst mit. Das mit Olympiagold dekorierte Beachvolleyball-Team darf nämlich wieder für Almased werben – während der Spiele war das verboten. Wer weiß, wie sich die Zahlen des Herstellers sonst entwickelt hätten…

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