APOTHEKE ADHOC Umfrage

Approbationsentzug: Ultima ratio

, Uhr
Berlin -

Steuern hinterziehen oder mit Drogen handeln: Für derartige Straftaten können Apotheker ihre Approbation verlieren. Auch Alkoholmissbrauch kann im Berufsverbot enden. Die meisten Leser von APOTHEKE ADHOC finden, dass die Strafe in besonders schwerwiegenden Fällen gerechtfertigt ist.

Für grundsätzlich überzogen halten das Berufsverbot 22 Prozent: Für Straftaten gebe es das Strafrecht. Weitere 28 Prozent der Teilnehmer sprechen sich dafür aus, den Widerruf der Approbation auf berufsbezogene Verstöße zu beschränken.

Für ein Drittel der Umfrageteilnehmer sollte der Entzug der Approbation das äußerste Mittel sein: Als Strafe sei er nur in Extremfällen angebracht, finden sie. 16 Prozent empfinden die Strafe als gerechtfertigt, denn sie schütze das Ansehen des Berufsstands. 1 Prozent der Teilnehmer hat zu dem Thema keine Meinung.

Die Umfrage lief vom 9. bis zum 10. Juli. Insgesamt nahmen 239 Leserinnen und Leser von APOTHEKE ADHOC teil.

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