CBD-Eis: Kunden sollen an FDA schreiben

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Berlin - Der US-amerikanische Eishersteller Ben & Jerry‘s setzt sich für Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln ein. „Wir sind offen dafür, CBD-haltige Eiscreme in eure Kühltruhen zu bringen, sobald es legalisiert ist“, teilt das zum Konsumgüterkonzern Unilever gehörende Unternehmen mit. Verbraucher werden aufgefordert, an die Arzneimittelbehörde FDA zu schreiben.

CBD gehört laut Ben & Jerry’s zu den neuesten Essenstrends. Momentan verbietet die FDA den Zusatz von CBD in Lebensmitteln und Getränken. Aber eine Änderung sei greifbar, so der Eishersteller. Ende Mai sprach sich das Unternehmen bei einer öffentlichen Debatte der FDA dafür aus, die Regel anzupassen.

„Wir machen das für unsere Fans“, begründet Ben & Jerry’s-CEO Matthew McCarthy. Der Hersteller will nachhaltig-erzeugtes CBD aus Vermont, dem Firmensitz, verwenden. Auf der Website werden die Nutzer darüber informiert, dass sie bei der FDA bis zum 2. Juli eine Erklärung für die Legalisierung von CBD-haltigen Lebensmitteln abgeben können. Lebensmittel mit THC oder CBD sind in den USA verboten. Zugelassen in Nahrungsmitteln sind laut FADA dagegen bestimmten Hanfsamen.

Auch hierzulande sind keine Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel mit CBD verkehrsfähig. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) muss für CBD-haltige Erzeugnisse vor dem Inverkehrbringen entweder ein Antrag auf Zulassung eines Arzneimittels oder ein Antrag auf Zulassung eines neuartigen Lebensmittels gestellt werden. Im Rahmen dieser Verfahren ist die Sicherheit des Erzeugnisses vom Antragsteller zu belegen.

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