Illegaler Cannabis-Verkauf

FDA mahnt Curaleaf ab

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Berlin -

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat der Firma Curaleaf aus Wakefield eine Verwarnung wegen illegalem Online-Verkauf nicht zugelassener Cannabidiol-Produkte erteilt. Der Hersteller wirbt damit, dass seine Produkte Krebs, Alzheimer und andere Krankheiten heilen können. Die FDA fordert eine Antwort innerhalb von 15 Werktagen, aus der hervorgeht, wie die Verstöße korrigiert werden. Versäumt das Unternehmen dies, können rechtliche Schritte einschließlich Beschlagnahme und Unterlassungsklage folgen.

„Der Verkauf von nicht zugelassenen Produkten mit unbegründeten therapeutischen Aussagen – wie zum Beispiel der Behauptung, dass CBD-Produkte schwerwiegende Krankheiten und Leiden behandeln können – kann Patienten und Verbraucher gefährden, indem sie dazu veranlasst werden, wichtige medizinische Behandlungen zu verschieben“, erklärte der amtierende FDA-Kommissar Ned Sharpless.

Curaleaf warb auf Websites, im Onlineshop und in verschiedenen sozialen Medien mit seinen Cannabis-Produkten und stellte „unbegründete Behauptungen“ auf: So soll CBD beispielsweise das Wachstum von Krebszellen hemmen und wirksam bei der Behandlung von Parkinson eingesetzt werden. Ebenso warb Curaleaf damit, dass CBD „immer mehr als natürliche Alternative zu pharmazeutischen Behandlungen für Depressionen und Angstzustände“ eigesetzt werde und „auch in Verbindung mit Opioid-Medikamenten angewendet werden kann“. Es reduziere sogar die Schwere des opioidbedingten Entzugs und die Entstehung von Toleranzen.

Desweiteren preist der Hersteller seine Produkte bei posttraumatischen Belastungsstörungen, Schizophrenie, chronischen Schmerzen durch Fibromyalgie und Bandscheibenvorfal und sogar bei Essstörungen und Sucht an. Außerdem sollen auch Tiere von den Produkten profitieren: „Bei Hunden mit Schmerzen, Krämpfen, Angstzuständen, Übelkeit oder Entzündungen, die häufig mit Krebsbehandlungen einhergehen, kann CBD eine Quelle dringend benötigter Linderung sein“, heißt es.

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