Quantenpunktphysik: CBD als Medizinprodukt

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Berlin -

Beim Thema Cannabidiol (CBD) scheiden sich die Geister – Arzneimittel, Novel Food oder Nahrungsergänzungsmittel? Aus Hamburg kommen jetzt die einzigen in Europa registrierten Medizinprodukte. Leafpharma verspricht den Apotheken Rechtssicherheit, denn das enthaltene CBD besitzt laut Hersteller keine pharmakologische, sondern eine rein biophysikalische Wirkung.

Dr. Thomas Wüstefeld, Firmenchef von Leafpharma, erklärt das quantenpunktphysikalische Wirkprinzip: „Das CBD wirkt als Fernbedienung für den Rezeptor, ohne selbst anzuheften, also zu berühren.“ Wie das funktioniert? Über elektromagnetische Wellen. Liegt die Partikelgröße im Nanometerbereich der deBroglie-Wellenlänge (unter 50 nm), gelten quantenchemische Gesetze.

Funktionieren kann dies jedoch nur, wenn der Steuerstoff – CBD – einen Halbleitercharakter besitzt. Denn dann kann dieser mit einem Nanokristall wie beispielsweise kolloidaler Kieselsäure zu einem Quantenpunkt verbunden werden. Dann ist es dem CBD möglich, elektromagnetische Wellen teilkohärent abzustrahlen und mit einer geringen Wirkstoffmenge die maximale Wirkung zu erreichen. Dabei gibt es laut Wüstefeld neben der „ultrahohen Bioverfügbarkeit“ einen weiteren positiven Effekt – Nebenwirkungen werden gemindert oder treten gar nicht auf.

Ein nanoskalierter Tetraeder aus pyrogenem Siliciumdioxid verstärkt den Effekt: „Cannabinoide zeigen bei Bindung an einen 20-nm-Cluster eine circa 20-fach stärkere physikalische Wirkung“, so Wüstefeld. „Wird der Cluster auf 6 nm (13 Moleküle, Dodekaeder mit einem Zentraltetraeder) verkleinert, so erhöht sich die Wirkung noch einmal erheblich.“ Voraussetzung ist, dass sowohl ein nanoskalierter Träger (Kern) als aus auch das Wirkstoffmolekül (Schale) als Feststoff mit Halbleitereigenschaften vorliegen – also Quantenpunkte. Wichtig sind demnach nicht die chemischen Eigenschaften der Wirkstoffe, sondern deren Wellencharakter.

Was passiert im menschlichen Körper? Das CBD sendet elektromagnetische Signale aus, die von nanoskarlierten Hohlraumresonanzen empfangen werden. Dazu zählen das tubuläre Zytoskelett, Kollagenfasern sowie alphahelikale Proteine, die an den Rezeptoren als Antennen fungieren. Mit Beinahe-Lichtgeschwindigkeit findet die elektromagnetische Übertragung statt. Dabei dringen die Wellen unabhängig von ihrer Frequenz tief in das Gewebe ein und können durch den Körper hindurch wirken – ein Effekt, der laut Wüstefeld aus dem Alltag bekannt ist, nämlich wenn das Auto aus weiter Entfernung mit dem Schlüssel elektronisch geöffnet oder verschlossen wird. „Einfach ausgedrückt: Im menschlichen Nervensystem befinden sich Cannabinoid-Rezeptoren, an denen die Wirkstoffe aus der Cannabispflanze andocken können. Die Wirkung erfolgt jedoch biophysikalisch im kolloidalen System.“

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