Wieder mit Phoenix vereint

MVDA: AEP hat ausgedient

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Berlin -

Der MVDA hat sich wieder mit Phoenix zusammengerauft – und gibt seinem zweiten Großhandelspartner AEP den Laufpass. Die Rolle als Lückenbüßer währte nur wenige Monate.

Vor knapp einem Jahr hatte der MVDA die jahrzehntelange exklusive Partnerschaft mit Phoenix beendet, seit Anfang dieses Jahres können die Mitglieder das Kernsortiment auch bei AEP bestellen. Zwar verständigte man sich nach einem öffentlich ausgetragenen Schlagabtausch auf einen Kompromiss. Doch so richtig grün war man sich mit Deutschlandchef Marcus Freitag trotzdem nicht.

„Neue Energie in 2021, Ziel: Neustart mit Phoenix“, heißt es jetzt in einem Schreiben des MVDA-Präsidiums an die Mitglieder, in dem diese über die künftige strategische Ausrichtung informiert werden. Ende vergangenen Jahres sei der „sehr unternehmerisch ausgerichtete Weg des Change der einzig richtige“ gewesen, schreiben Gabriela Hame-Fischer und Dr. Holger Wicht. Und wirtschaftlich seien die Apotheken in diesem Jahr auch bezüglich ihrer Leistungsbonifizierung gut abgesichert.

„Es ist aber unsere Aufgabe, nicht nur kurz-, sondern mittel- bis langfristig zu planen – um den Verein und somit Sie als Inhaber/innen stationärer Vor-Ort-Apotheken bestmöglich zukunftsfähig aufzustellen“, heißt es weiter. Die Entwicklung des Gesundheits- und Apothekenmarktes – von Digitalisierung bis hin zur Corona-Pandemie – fordere eine fundierte Situationsanalyse, die man „mit sehr viel Sorgfalt und professioneller Unterstützung“ durchgeführt habe, um entsprechende Handlungen ableiten zu können.

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