Zwei Abgänge bei Linda

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Berlin - Bei der Apothekenkooperation Linda gibt es zwei Abgänge: Georg Rommerskirchen, Vorstand Key Account & Mitgliedermanagement, und Andreas Fremmer, Leiter des Bereichs Industrie & Key Account, scheiden Ende August beziehungsweise September aus. Weil Phoenix nun doch weiter die Verhandlungen mit der Industrie übernimmt, wird die Führungsstruktur verschlankt – das soll nicht nur für Effizienz, sondern auch mehr Umsetzungsqualität sorgen.

Rommerskirchen legt sein Amt zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September nieder – auf eigenen Wunsch, wie es heißt. Mehr als 32 Jahre lang habe er die Unternehmensentwicklung geprägt; so sei er 2004 entscheidend für die Einführung der Marke verantwortlich gewesen. Aufsichtsratschef Rainer Kassubek betonte, dass MVDA und Linda ihm viel zu verdanken haben: „Georg Rommerskirchen hat die apothekerliche Seele immer verstanden und kämpfte über drei Jahrzehnte für die Interessen der inhabergeführten Apotheken. Wir wissen seine Verdienste sehr zu schätzen.“

Fremmer scheidet Ende August nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit aus, ebenfalls auf eigenen Wunsch. Er habe die Schnittstelle zwischen Apothekern, Industrie und Geschäftsstelle viele Jahre erfolgreich mit Leben gefüllt. Aufsichtsrat und Vorstand sowie das Präsidium des MVDA dankten auch ihm für sein langjähriges Engagement.

Ab Oktober soll dann bei Linda eine „strukturell-organisatorische Neuausrichtung“ umgesetzt werden. „Zielstellungen sind Effizienzsteigerung, Erhöhung der Umsetzungsqualität und Compliance der Kooperationsleistungen und die ausschließliche Fokussierung allen Handelns auf die Marke Linda“, heißt es.

Der Vorstand wird auf zwei Köpfe reduziert. Vorstandssprecher Volker Karg, seit 2015 bei Linda und seit einem Jahr Vorstandssprecher, übernimmt zusätzlich zu Marketing & Vertrieb auch den Bereich Industriekooperationen. „Ein Blick in den Markt und auf Großhandelsseite zeigt, dass diese Form der Vernetzung von Industriegeschäft, Marketing und Vertrieb zielführend ist“, sagt er. „Wir werden durch vergleichbare Strukturen besser zusammenarbeiten können und vorhandene Potenziale im Interesse aller Seiten noch besser ausschöpfen.“

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