Cannabinol-Tropfen

Rezeptur nach Feierabend: „So was leistet keine Versandapotheke!“ Torsten Bless, 20.06.2017 13:52 Uhr

Berlin - „Heute haben wir nach Feierabend noch ganz dringend benötigte Schmerztropfen bei uns in der Rezeptur der Apotheke hergestellt!“ Das postete die Dom-Apotheke in Gelsenkirchen-Buer auf ihre Facebook-Seite – mit dem Hinweis, dass ein solcher Kundenservice im Versandhandel wohl nicht zu erwarten wäre.

An Fronleichnam freuten sich die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen wie in vielen anderen Bundesländern über einen Feiertag mit anschließend verlängertem Wochenende. „Am Freitag rief uns eine Kundin an. Für ihren unheilbar krebskranken Sohn, der Mitte 20 ist, habe sie nur noch bis Samstagmorgen ölige Dronabinoltropfen, die er zur Linderung seiner Schmerzen brauche“, berichtet Filialleiterin Dana Schreiner. Der junge Mann wurde am Freitag im Krankenhaus behandelt und bekam ein Rezept. Damit er übers Wochenende versorgt werden konnte, sprang die Apotheke in die Bresche. Alle hätten Hand in Hand gearbeitet, der Aufwand sei immens gewesen: „Erst mussten wir beim Krankenhaus nachfragen, weil das Rezept nicht vollständig ausgefüllt worden war“, schildert Schreiner. „Da wir Dronabinol-Tropfen nicht sehr häufig herstellen, fehlten uns die Rohstoffe. Der Großhändler hat sie uns sehr schnell und flexibel geliefert. Für die Anfertigung machte eine PTA eigens Überstunden.“
Auch in ähnlichen Notfällen habe die Dom-Apotheke flexibel reagiert. „Für uns ist so etwas selbstverständlich, die Versorgung der Patienten steht uns an erster Stelle“, postete die Apotheke dann auf Facebook. „So einen Service kann nur die Vor-Ort-Apotheke geben, das schafft keine Versandapotheke. Wir sind gerne für Sie da! Wir wünschen ein schönes Wochenende! Bleiben Sie gesund!“
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