Fünf Tipps zum Coolbleiben

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Berlin - Die Temperaturen steigen und die Hitzewelle ist in vollem Gange: Selbst in schattigen Plätzchen lässt sich das Schwitzen nicht vermeiden – und das ist gut so, denn es handelt sich um einen körpereigenen Schutzmechanismus. Durch die vermehrte Schweißproduktion wird die Körpertemperatur reguliert: Der Körper kühlt sich runter und eine Überhitzung wird verhindert. Besonders lästig und unangenehm sind jedoch die Begleiterscheinungen: Achselnässe, Schweißkränze, feuchte Nackenhaare und im schlimmsten Falle übelriechender Schweißgeruch sind die Folge. Um die heißen Tage zu überstehen, kommen hier fünf Tipps.

Tipp eins: Auf die Kleidung kommt es an
Auch unter dem Kittel gilt: Am besten eignet sich lockere, luftige Kleidung. Eng anliegende Hosen und Oberteile lassen die Luft nicht zirkulieren und provozieren einen Hitzestau. Vor allem synthetische Materialien sind ungeeignet für heiße Temperaturen. Baumwolle hingegen saugt die Feuchtigkeit auf. Atmungsaktive Materialien wie Leinen geben überschüssige Feuchtigkeit nach außen ab und sind daher ebenfalls gut geeignet.

Tipp zwei: Kampf der Achselnässe
Wer die überschüssige Schweißproduktion verringern will, sollte auf Antitranspirantien zurückgreifen. Diese enthalten Aluminiumchlorid, welches die Schweißporen verengt und so dafür sorgt, dass weniger Flüssigkeit austreten kann. Immer wieder stehen diese jedoch im Verdacht, Alzheimer oder Brustkrebs auslösen zu können. Die Anwendung ist daher umstritten. Deodorantien hingegen überdecken Gerüche nur, sie haben jedoch keinen direkten Einfluss auf die Schweißsekretion.

Tipp drei: Natürliche Helfer
Wenn auf Aluminium verzichtet werden möchte, gibt es auch einige natürliche Hausmittel, die die Transpiration regulieren können. Eine Mischung von Wasser und Apfelessig (1:1), welche auf die Achseln aufgetragen wird, soll beispielsweise helfen, die übermäßige Schweißproduktion zu stoppen. Auch Extrakte von adstringierender Eichenrinde oder ein Aufguss mit Bockshornklee-Samen soll ähnliche Effekte haben. Ebenso hat sich das regelmäßige Trinken von Salbeitee unter den Hausmitteln bewährt. Langfristig sollen hierdurch die Schweißproduktion reguliert und lästige Begleiterscheinungen gestoppt werden.

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