Begabtenförderung

Stipendien für herausragende PTA und PKA Maria Hendrischke, 26.08.2016 12:50 Uhr

Berlin - PTA und PKA, die besonders erfolgreich in ihrem Beruf sind, können sich um zwei Stipendien bewerben. Das Weiterbildungsstipendium finanziert zusätzliche Qualifikationen bis zu einem Wert von 6000 Euro. Das Aufstiegsstipendium unterstützt pharmazeutische Fachkräfte mit Berufserfahrung bei einem Studium.

Das Weiterbildungsstipendium richtet sich an junge PTA oder PKA, die ihre Ausbildung besonders gut abgeschlossen haben. Es soll ihnen ermöglichen, sich fachlich weiterzubilden. Der Höchstförderbetrag entspricht 6000 Euro; das Geld wird über drei Jahre verteilt ausgeschüttet. Die Stipendiaten können für verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen diesen Betrag ausschöpfen, wobei sie pro Jahr maximal 2000 Euro erhalten. Das Geld kann auch für Fahrtkosten, die Unterbringung und Arbeitsmittel beantragt werden. 10 Prozent der Weiterbildungskosten müssen die Stipendiaten selbst tragen.

Gefördert werden kann, wer seine Abschlussprüfung mit der Note 1,9 oder besser bestanden hat. Zum Zeitpunkt der Annahme als Stipendiat dürfen die PTA und PKA zudem nicht älter als 24 sein. Ausnahmen greifen, wenn Wehr- oder Zivildienst geleistet wurde oder die Fachkräfte in Mutterschutz oder Elternzeit waren.

Das Stipendium dient dazu, berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg beispielsweise betreut derzeit elf PKA-Stipendiatinnen. Diese qualifizieren sich unter anderem zum Betriebswirt, zum Kosmetiker, zur Fachkraft für Apothekenbetriebswirtschaft oder zum Ernährungs- und Diätberater. Eine Stipendiatin der Apothekerkammer Bayern bildet sich zur Wirtschaftsfachwirtin weiter. Auch berufsbegleitende, fachbezogene Studiengänge können gefördert werden.

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