Deutschlandstipendium

300 Euro monatlich für begabte Pharmaziestudenten APOTHEKE ADHOC, 16.07.2018 14:12 Uhr

Berlin - Leistungsstarke Pharmaziestudenten können sich für das Deutschlandstipendium 2018/19 bewerben. Die Förderung wird zunächst für ein Jahr bewilligt und wird nicht auf BaföG oder Kindergeld angerechnet. Die Bewerbungsfrist endet je nach Universität Mitte bis Ende August 2018. Auch Erstsemestler haben eine Chance.

Das Deutschlandstipendium fördert begabte Pharmaziestudenten, aber auch alle Studenten anderer Fächer an den staatlichen sowie staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. „Neben überzeugenden Noten sollen bei der Vergabe des Stipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden – etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie“, sagt ein Sprecher des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Stipendien würden in erster Linie nach Leistung und Begabung vergeben, die von Bewerbern durch Nachweise über Studienleistungen belegt werden.

Zudem werden weitere Kriterien berücksichtigt. Dazu gehören besondere Erfolge, Auszeichnungen und Preise; außerdem auch Berufstätigkeiten, studienbegleitende Erwerbstätigkeit und freiwillige Praktika. Zudem wird außerfachliches, gesellschaftliches, soziales, hochschulpolitisches oder politisches Engagement honoriert. Aber auch besondere persönliche und familiäre Umstände wie Krankheiten und Behinderungen, die Betreuung und Pflege eigener Kinder oder pflegebedürftiger naher Angehöriger, ein nichtakademisches Elternhaus oder Migrationshintergrund werden berücksichtigt.

Das Bewerbungsverfahren erfolgt in drei Schritten: Zum einen muss das Online-Bewerbungsformular auf der Webseite ausgefüllt und der jeweiligen Universität elektronisch gesendet werden, danach ausgedruckt und unterschrieben an die Hochschule eingeschickt werden. Interessierte Pharmaziestudenten müssen zusätzlich eine Leistungsübersicht über bisher erbrachte Studienleistungen, Immatrikulationsbescheinigung, Nachweise über Auszeichnungen, Erfolge, ehrenamtliches Engagements etc. in Kopie sowie ein aktuelles, Stipendienprogramm-spezifisches, fachliches Gutachten eines Hochschullehrers oder Privatdozenten vorlegen.

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