„Unsere Geduld ist am Ende“

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Dazu müsse die Rolle der Apotheken gestärkt werden. Die Apothekerschaft sei daher offen „die Arzneimittelpreisverordnung weiterzuentwickeln, sie zukunftssicher zu machen“. Becker: „Wir wollen über eine angemessene Honorierung der von den Apotheken erbrachten Leistungen sprechen und notfalls auch streiten.“ Diese Diskussion müsse jedoch auf „richtig festgelegten Prämissen beruhen“. Das sei beim Honorargutachten des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) jedoch nicht gegeben.

„Wer in einer Zeit, in der seit Jahren die Zahl der Apotheken um über 200 pro Jahr sinkt, vermeintliches Einsparpotential in Milliardenhöhe ausweist, der blendet Realitäten aus.“ Stattdessen plädierte Becker dafür, den Apothekern die Möglichkeit zum Abschluss von Dienstleistungsverträgen mit den Krankenkassen einzuräumen: „Wir Apotheker können mehr als wir dürfen.“

Zu den ordnungspolitischen Eckpfeilern gehören für Becker die Apothekenpflicht, das Fremd- und Mehrbesitzverbot und der einheitliche Abgabepreis: „Daran darf nicht gerüttelt werden.“ Laut Becker hat die EU vor Kurzem über die Abschaffung der Apothekenpflicht für OTC-Medikamente diskutiert.

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