ARD-Mittagsmagazin: Team Rx-Versandhandel

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Berlin - Das ARD-Mittagsmagazin hat seinen Zuschauern den deutschen Apothekenmarkt erklärt. In dem Beitrag geht es um die Apothekenzahl und das Versandgeschäft. Geklärt werden soll die Frage, ob Versender den Apotheken vor Ort das Geschäft kaputt machen. Das Ergebnis kommt recht unvermittelt: Das gesamte Gesundheitssystem profitiere von Rabatten durch Versandapotheken.

In dem knapp anderthalbminütigen Beitrag kommt die ARD zunächst mit Fakten daher. Ein großes rotes Apotheken-A prangt über der Landkarte. Schon die Darstellung des Apothekensymbols ist jedoch falsch: Auf dem Buchstaben prangt ein Äskulapstab, statt der Natter mit der Schale der Hygieia.

„In Deutschland gibt es rund 19.800 Apotheken, europaweit haben nur Frankreich und Spanien mehr“, heißt es im Beitrag zu Beginn. Das seien umgerechnet 24 Apotheken pro 100.000 Einwohner. Doppelt so viele wie in den Niederlanden und mehr als dreimal so viele wie in Dänemark. Dann wird die Entwicklung des Umsatzes erklärt: Die Verkaufserlöse stiegen seit den 1980er Jahren „ziemlich konstant“.

2016 habe der Nettoumsatz bei 48 Milliarden Euro gelegen. Dabei bezieht sich das Magazin auf ABDA-Zahlen. Davon entfielen 80 Prozent auf verschreibungspflichte Arzneimittel. In kaum einem anderen Land in Europa werde mehr für Medikamente ausgegeben, heißt es weiter. Aber die Zahl der Apotheken sinke, laut Statistischem Bundesamt seit 2008 jedes Jahr um ein paar Hundert.

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