Spahn besucht Gehe-Wundzentrum

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Berlin - Hoher Besuch bei McKesson: Gesundheitsminister Jens Spahn hat dem Wundzentrum Düsseldorf einen Besuch abgestattet. Dessen Geschäftsführer nutzte den Termin, um den CDU-Politiker auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, die die Wundzentren bei der Abrechnung mit den Krankenkassen haben.

Offene Beine, Druckgeschwüre, diabetische Füße: Die Arbeit in Wundzentren ist oftmals nichts für schwache Nerven. André Lantin, Geschäftsführer von WZ-Wundzentren, führte Spahn durch die Einrichtung und erklärte ihm die Versorgungsstruktur und -qualität sowie die Bedeutung des Zentrums für die Betroffenen. Spahn habe sich beeindruckt gezeigt von der täglichen Praxisarbeit der spezialisierten Pflegefachkräfte, wie das Wundzentrum schreibt.

„Die Behandlung chronischer Wunden ist eine Herausforderung. Es geht um mehr als einen Verbandwechsel“, so der Minister. „Wundzentren leisten einen wichtigen Beitrag zum Therapieangebot für Patientinnen und Patienten.“ Lantin zeigte sich zufrieden mit der Aufmerksamkeit, die der Minister dem Thema entgegenbrachte. „Entscheidungen der Politik spielen bei unserer Arbeit eine aktuelle und akute Rolle“, so Lantin.

Und er berichtete, wo ihm dabei der Schuh besonders drückt: Die Abrechnung der Pflegeleistungen mit den mehr als 100 Krankenkassen sei nämlich „oft schwierig“. So würden erbrachte Leistungen zum Teil abgelehnt, weil der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) nach Auffassung vieler Krankenkassen vorerst noch Richtlinien für die Versorgung schwer heilender und chronischer Wunden erstellen soll.

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