Securpharm: Krisengipfel bei Spahn

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Berlin -

Bei der bevorstehenden Einführung von Securpharm gibt es offenbar massive Probleme. Gestern gab es eine Telefonkonferenz der betroffenen Verbände, am Freitag ist ein Krisentreffen im Bundesgesundheitsministerium (BMG) geplant. Die Zeit wird knapp.

Dem Vernehmen nach gibt es massive Probleme beim Einspielen der Daten der Hersteller. Ähnliche Schwierigkeiten hatte es bereits während der Pilotphase gegeben. Apotheken wunderten sich über massenhafte Fehlermeldungen beim Scannen der Arzneimittelpackungen. Insbesondere betroffen waren Arzneimittel der Hersteller Basics, Heumann und Insulinprodukte von Sanofi. Seit 2013 wurde das System in 400 Apotheken getestet.

Auch jetzt scheinen die Daten der Hersteller in größerem Umfang nicht sauber übermittelt zu werden. Nach außen wird nicht allzu viel verraten, da es um technische Interna geht. Doch die Telko gestern soll von „denkwürdigem Ausgang“ gewesen sein.

Zum 9. Februar soll Securpharm scharf geschaltet werden. Zu den Sicherheitsmerkmalen zählen ein individueller 2D-Code sowie eine Versiegelung, um die Unversehrtheit der Packung zu garantieren. Die Packungen mit diesen Merkmalen müssen in der Apotheke vor der Abgabe verifiziert und hinsichtlich des Siegels kontrolliert werden.

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