Stichtag für Asys-Kunden: 15. Januar

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Berlin - Das Softwarehaus Awinta will seine verschiedenen Warenwirtschaftssysteme nach und nach auf die gemeinsame Plattform Awinta One umziehen. Den Anfang machen Apotheken mit einer Software von Asys. Und jetzt tickt die Uhr, denn die alte Asys-Datenbank wird nicht mehr Securpharm-tauglich gemacht. Die letzten Apotheker werden nun mit deutlichen Worten zum Umzug ermuntert.

Unter dem Dach von Awinta tummeln sich nach mehreren Übernahmen und Fusionen gleich fünf verschiedene EDV-Systeme: Asys, Infopharm, Jump, Pharmasoft und Prokas. Weil es für den Anbieter aus Bietigheim-Bissingen einen enormen Aufwand bedeutet, ständig die Updates für alle Systeme einzupflegen, wurde mit Awinta One eine gemeinsame Plattform geschaffen.

Die Asys-Kunden müssen jetzt umziehen, weil für ihre alte Datenbank kein Update für Securpharm mehr entwickelt wurde. Allzu gravierend ist das in der Praxis nicht, weil die Benutzeroberfläche weitestgehend erhalten bleibt. Allerdings kostet das Update je nach Anzahl der Arbeitsplätze ein paar tausend Euro. Bislang wurde bei den Apothekern nur für den Umzug auf den schnelleren 64-Bit-Server geworben, jetzt werden sie quasi dazu gezwungen: Wer auf der Nutzung seines alten Systems besteht, wird zur Kasse gebeten. Außerdem übernimmt Awinta in diesem Fall nicht länger die „Verantwortung für die Gesetzeskonformität“ der Software.

Ein Apotheker, der sich dem Umzug bislang verweigert, erhielt jetzt Post von Awinta. Darin zeigt sich die Geschäftsführung zunächst enttäuscht, ihn bislang nicht von den Vorzügen des neuen Systems überzeugt zu haben. Dabei sei das Update unkompliziert und preislich fair, die Umstellung werde zudem von Awinta vor Ort mit einer Schulung begleitet.

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