Reißleine: Umstellung auf Awinta One gestoppt

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Berlin - Bei Awinta sollten alle Produktlinien auf das neue System „Awinta One“ umgestellt werden. Doch die neue Warenwirtschaft funktioniert offenbar nicht reibungslos. Jetzt wurde der Wechsel gestoppt. Außerdem gibt es eine Veränderung in der Geschäftsführung.

Bei Awinta gab es fünf verschiedene Softwarelinien: Asys, Infopharm, Jump, Pharmasoft und Prokas. Bei Asys wurde der Wechsel seit 2017 bereits vollzogen, doch die Umstellung der anderen Produktlinien auf „Awinta One“ wurde jetzt gestoppt.

Das neue Einheitssystem solle zunächst so entwickelt werden, dass es den eigenen Ansprüchen und den der Kunden genüge, heißt es. In der Praxis bedeutet das: Will eine Kunde eines anderen Warenwirtschaftshauses zu Awinta wechseln, wird er zunächst auf Prokas umgestellt. Zumindest wird den Inhabern dieser Schritt empfohlen, bis die Schwierigkeiten bei AwintaOne behoben sind.

„Awinta One erfüllt aktuell noch nicht alle Erwartungen unserer Kunden und unseren eigenen hohen Anspruch: Das Beste aus allen Welten der awinta-Warenwirtschaften in einem System zu vereinen“, räumt Dr. Hermann Sommer, CEO des Mutterkonzerns Noventi, ein.

Selbstverständlich halte man weiterhin am Ziel fest, Awinta One konsequent im Sinne der Kunden weiterzuentwickeln, so Sommer in einer gemeinsamen Stellungnahme mit seinen Vorstandskollegen Dr. Sven Jansen und Victor J. Castro. „Dazu gehört unter anderem, alle technologischen Altlasten zu eliminieren sowie umfangreiche Innovationen voranzutreiben. Das wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, zumal die nötigen Anpassungen in Richtung E-Rezept und die sonstigen Anforderungen der Digitalisierung uns alle in besonderem Maße fordern.“

Der Noventi-Vorstand verspricht: „Nutzer von Awinta One müssen sich dabei keine Sorgen machen, denn natürlich werden neben dem gesetzeskonformen Betrieb auch die angesprochenen Weiterentwicklungsmaßnahmen weiterhin pünktlich sichergestellt. Gleiches gilt für alle anderen Awinta-Warenwirtschaftssysteme.“

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