Countdown bei Awinta

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Düsseldorf - Ihr Betriebssystem wechseln Apotheker nicht leichtfertig: Die Mitarbeiter sind eingearbeitet, Prozesse eingespielt und die Benutzeroberfläche vertraut. Das Softwarehaus Awinta tut sich daher seit Jahren schwer, sich von einzelnen EDV-Linien zu trennen, die durch Fusionen und Übernahmen in der Gruppe parallel laufen. Mit Awinta One hat der Marktführer jetzt einen Weg gefunden, die Apotheken allmählich in die gemeinsame neue Welt zu führen. Aber das kostet Zeit und Geld.

Derzeit gibt es fünf verschiedene Softwarelinien aus dem Hause Awinta: Asys, Infopharm, Jump, Pharmasoft und Prokas. Das ist auf Dauer kein Zustand für den Anbieter aus Bietigheim-Bissingen: Die permanenten und teilweise aufwändigen Updates müssen heute bei allen Systemen parallel eingepflegt werden, was Synergien innerhalb der eigentlich sehr großen Gruppe ausbremst.

Doch das Unternehmen fühlt sich auch seinem inoffiziellen Versprechen verpflichtet, keine laufenden EDV-Systeme abzuschalten, den Apothekern nicht „ihr“ System wegzunehmen. Nicht zuletzt birgt schließlich eine erzwungene Umstellung auch die Gefahr, dass sich der Kunde auf dem Markt ganz neu umsieht und das Softwarehaus wechselt.

Genau das soll mit Awinta One verhindert werden. Unter der Führung von Geschäftsführer Sven Bertram wurde eine ganze neue Software entwickelt, wobei Bausteine der verschiedenen Systeme in der Programmierung verwendet wurden. Der Clou: Die Oberflächen der alten Systeme sollen weiterhin verfügbar sein, während im Hintergrund die neue und deutliche schnellere Plattform arbeitet.

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